"An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Landstra e nach Goldach, einer kleinen reichen Stadt, die nur wenige Stunden von Seldwyla entfernt ist. Der Schneider trug in seiner Tasche nichts als einen Fingerhut, welchen er, in Ermangelung irgend einer M nze, unabl ssig zwischen den Fingern drehte, wenn er der K lte wegen die H nde in die Hosen steckte, und die Finger schmerzten ihm ordentlich von diesem Drehen und Reiben, denn er hatte wegen des Fallimentes irgend eines Seldwyler Schneidermeisters seinen Arbeitslohn mit der Arbeit zugleich verlieren und auswandern m ssen. Er hatte noch nichts gefr hst ckt als einige Schneeflocken, die ihm in den Mund geflogen, und er sah noch weniger ab, wo das geringste Mittagsbrot herwachsen sollte. Das Fechten fiel ihm u erst schwer, ja schien ihm g nzlich unm glich, weil er ber seinem schwarzen Sonntagskleide, welches sein einziges war, einen weiten dunkelgrauen Radmantel trug, mit schwarzem Sammet ausgeschlagen, der seinem Tr ger ein edles und romantisches Aussehen verlieh, zumal dessen lange schwarze Haare und Schnurrb rtchen sorgf ltig gepflegt waren und er sich blasser aber regelm iger Gesichtsz ge erfreute."