Die «Elis-Gedichte» Georg Trakls
Gudrun Grapow
Herbert Cie Lang AG, Buchhandlung Antiquariat
1982
nidottu
Symbol und Metapher- diese beiden literarischen Begriffe haben im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Definitionen erfahren. Auch im Zusammenhang mit der verschlusselten Poesie Georg Trakls berief man sich immer wieder auf diese Termini, ohne ihren Gebrauch stichhaltig anhand des Werkes belegen zu konnen oder ihre -ad hoc--Funktion einzubeziehen. Unter besonderer Berucksichtigung der -Elis-Gedichte- und ihrer Varianten untersucht diese Arbeit die Rolle des literarischen Symbols und der Metapher unter verschiedenen wissenschaftlichen Gesichtspunkten und beleuchtet die Struktur des Traklschen -oeuvre- als Prozess, der sich als Progression von Fruh- zum Spatwerk offenbart. Statt Metaphern und Symbolen findet man hier -Trakl-Worter-, die innerhalb des tresor des Dichters erkenntlich und -vraisemblable- werden."