Verdankt sich die Existenz des Menschen in der Welt blo em naturgeschichtlichen Zufall (sog. Kontingenz), wie die Naturwissenschaften nahelegen oder ist sie tiefer, wesentlicher verwurzelt und objektiv sinnvoll, wie die Religionen suggerieren? Die Schrift stellt die geschichtlich wichtigsten Versuche zur Kontingenzbew ltigung dar, bis zur radikalen, bis heute stark nachwirkenden Sinnbestreitung durch Friedrich Nietzsche. Die Schrift zeigt Nietzsches bisher wenig beachtete gedankliche Inkonsistenzen auf und weist nach, dass der Mensch nicht nur zuf llig, sondern wesentlich zur Welt geh rt, welche ohne den Menschen eine andere w re und dass es keinen Grund f r existentiellen Pessimismus gibt.