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Kirjailija
Hans-Jürgen Arlt
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 9 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2015-2026, suosituimpien joukossa Aufstieg der Rechten, Abstieg der Linken. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
This interesting book discusses why, as an activity, topic and metaphor, play and game have become an integral part of modern life. Empirically exemplary and theoretically grounded, this book discusses the developments and expansions in gaming, from easily accessible casual games to the galaxy-spanning gaming worlds of Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs). It shows how gaming has become a focal point of the entertainment industry, marked by boundless professionalization and monetization, especially in the realm of sports, and how games become global platforms for social networks, where players from all over the world meet in digital sandboxes. The combination of the virtual and the ludic creates hyperreal spaces in which people try out new forms of interaction, cooperation, and even brainstorming. The authors ask if this behavior has become the new way of life and the new normal, and if this heralds the ludic century. They take readers on a journey to understand the dynamics of today's gaming society, and base their observations and analyses on an original theory of play, which, in contrast to social normalcy, revolves around the allure and threats of the unexpected. This book is of interest to students and researchers of social science and communication studies, especially those working on the interface of AI and society.
A concept of game is justified and unfolded that revolves around the lure and threat of the unexpected. The author duo places their theory of ludic action in classical concepts of the game as well as in the current discourse of game studies. The phenomenal multiplicity of games is outlined in historical perspective and structured in a systematic manner. The authors explain the media-technical and communicative preconditions of the computer game boom and reflect on the discussion about escalations of ludic violence. The instrumentalization of games, which is becoming increasingly popular under the heading of gamification, is critically examined. The conspicuous inflation of the game metaphor is brought into connection with ludic connotations in the social structures of modern and digital society.Fabian Arlt, M. A. , studied media management and is doing his doctorate in social and business communication at the University of the Arts (UdK) in Berlin.Prof. Dr.Hans-Jürgen Arlt is a social scientist and publicist, he teaches at the Institute for Theory and Practice of Communication at the University of the Arts (UdK) in Berlin.This book is a translation of an original German edition. The translation was done with the help of artificial intelligence (machine translation by the service DeepL.com). A subsequent human revision was done primarily in terms of content, so that the book will read stylistically differently from a conventional translation.
Mitten im digitalen Fortschritt grätscht die Natur dazwischen. Von der Coronakrise lässt sich die Moderne nicht aufhalten auf ihrem Weg in die Computergesellschaft. Aber sie gerät unter verschärfte Beobachtung. Die Massenmedien legen den Sinnschleier der Krise über den öffentlichen Disput. Die Politik zeigt in der Funktion der Risikomanagerin, was sie (nicht) kann. Die Wirtschaft kämpft darum, den Status als Primus des Alltags zurückzugewinnen. Organisationen und Personen machen die klassische Krisenerfahrung, dass Schwache für Opferrollen prädestiniert sind. Spricht etwas dafür, dass die moderne Steigerungslogik von Nachhaltigkeit abgelöst, Konkurrenzdynamik von Kollaboration zivilisiert, Kommerzialisierung von Solidarität begrenzt wird? Das Essential entwickelt eine eigene Perspektive auf Phänomene und Potentiale.
Begründet und entfaltet wird ein Begriff des Spiels, der sich um Lockungen und Drohungen des Unerwarteten dreht. Das Autorenduo ordnet seine Theorie der ludischen Aktion in klassische Konzepte des Spiels ein sowie in den aktuellen Diskurs der Game Studies. Die phänomenale Mannigfaltigkeit des Spiels wird in historischer Perspektive skizziert und in systematischer Weise gegliedert. Die Autoren erläutern medientechnische und kommunikative Voraussetzungen des Booms der Computerspiele und reflektieren die Diskussion über Eskalationen ludischer Gewalt. Kritisch ausgeleuchtet werden Instrumentalisierungen des Spiels, die sich unter dem Stichwort Gamification wachsender Beliebtheit erfreuen. Die auffällige Inflation der Spielmetapher wird in Zusammenhang gebracht mit ludischen Anmutungen in den sozialen Strukturen der modernen und digitalen Gesellschaft.Fabian Arlt, M. A., hat Medienmanagement studiert und promoviert im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation der Universität der Künste (UdK) in Berlin.Prof. Dr. Hans-Jürgen Arlt ist Sozialwissenschaftler und Publizist, er lehrt am Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation der Universität der Künste (UdK) in Berlin.
Die Entscheidung ist Freiheit in Aktion. Personen wie Organisationen erleben sie als Einladung und als Unvermeidlichkeit. Das Erkenntnisinteresse der beiden Autoren zielt darauf, Lebensverhältnisse besser zu begreifen, die Entscheiden als Normalverhalten einfordern. Über das politische Konfliktpotential und die persönlichen Zumutungen der Entscheidungsfreiheit legt die umfangreiche Literatur zu Entscheidungsfragen relativ wenig Rechenschaft ab. Sie ist im Wesentlichen damit beschäftigt, Vorschläge zu machen, wie man richtige Entscheidungen trifft. Nicht selten wird in Lehrbüchern dem „Entscheiden unter Unsicherheit“ ein eigenes Kapitel gewidmet und so suggeriert, es gäbe sichere Entscheidungen, der Pelz lasse sich waschen, ohne ihn nass zu machen.?
In diesem essential beschreibt Hans-Jürgen Arlt das Paradox unserer modernen Gesellschaft, die Freiheit als ihren höchsten Wert feiert und verteidigt, aber mit der Arbeitstätigkeit eine Lebenspraxis in ihr Zentrum stellt, die in der Regel unfreiwillig und fremdbestimmt ausgeübt wird. Dieses Paradox nimmt das essential zum Anlass aufzuzeigen, wie die Moderne in die Arbeitsgesellschaft hineingeriet und wie sie herauskommen kann. Der Arbeit ohne Ende mit Wachstumszwang, Konsumsucht und sozialer Spaltung wird ein Szenario gegenüber gestellt, das die Kollektivität der Arbeit mit individuellen Freiheitsrechten versöhnt. Statt auf das Recht des Stärkeren oder die Verstaatlichung der Arbeit zu setzen, wird für ein Freiheitsverständnis plädiert, dem es auf das reflektierte Verhältnis von Bindung und Unabhängigkeit ankommt. Skizziert wird eine Wirtschaftsweise, die besser zu leben und weniger zu arbeiten als egalitäres, nicht nur als elitäres Programm realisiert.
Instanz der Aufklärung, Bühne der Eitelkeiten, Standort der Marktschreier, Sammelplatz der Schwarmintelligenz – die Öffentlichkeit macht Deutungsangebote für jede Nachfrage. Diese Vielfalt und Gegensätzlichkeit bildet die Theorie der Öffentlichkeit ab, die in dem Band mit systemtheoretischen Werkzeug entwickelt wird. Auf dieser Basis werden Gründe für frühere und Prognosen für künftige Verläufe der Öffentlichkeit entwickelt. Der einen Ursache und dem einen Entwicklungspfad setzt das Buch mehrere Grenz(be)ziehungen der Öffentlichkeit entgegen: die Beziehungen zu ihren Publika, die Grenzverläufe der konkurrierenden Leistungssysteme Journalismus, Werbung, Unterhaltung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Beziehungen zur Politik und – zunehmend mehr – zur Wirtschaft.
Die Autoren erläutern, wie moderne Gesellschaften die Arbeitstätigkeit einerseits zum Lebensmittelpunkt der Menschen und andererseits zum Kostenfaktor der Wirtschaft machen, und thematisieren die soziale Frage, die aus dieser Spannung erwächst. Eine kurze Begriffsarchäologie von Arbeit und Muße lässt deutlich werden, wie eigenartig und einzigartig dieses Weltbild ist, aus dem Leistungsexplosionen und Zerstörungen in vorher unvorstellbaren Ausmaßen entspringen. Hans-Jürgen Arlt und Rainer Zech stellen Alternativen vor: Arbeit in die Schranken des Not-Wendigen verweisen, Tätigkeiten in bunter Vielfalt am selbstbestimmten Bedarf orientieren, der Muße als Ausdruck idealer Humanität Geltung und die Lebensführung verschaffen.