Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Kunst - Kunstp dagogik, Note: Mit Auszeichnung, Veranstaltung: Dramap dagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Lachen geh rt zur leichten Muse. Lachen am siert, erheitert und l st Spannungen auf. Aber zu allen positiven Attributen des Lachens geh ren immer auch die negativen. Lachen kann verletzen und b sartig sein. Lachen bezieht sich immer auf einen physischen Prozess und auf zwischenmenschliche Relationen. Lachen hat soziale und politische Implikationen. Lachen ist ein politisches Instrument. Beim Lachen wird die logische Erkenntnis unseres reflexiven Weltverst ndnisses betrogen und unterminiert. Andererseits ist das Lachen ein wesentlicher Bestandteil der Intelligenz des Menschen. Wir sch tzen einfallsreiche und humoristische Menschen. Wir finden humorlosen Menschen langweilig. Gute Witze zeugen f r einen aufgeweckten, schnell und scharf reagierenden Verstand. Aber ein guter Witz kann gleichzeitig auch nur Bl dsinn enthalten. Lachen ist immer ambivalent. Als Analysegegenstand w hle ich einerseits sthetische Produkte des Lachens wie den Schwank, die Satire, das Groteske, Phantastische und Absurde. Andererseits analysiere ich die kontextuellen Situationen, in denen sich Lachen ereignet. Die hieraus gewonnen Erkenntnisse verkn pfe ich mit philosophischen Erkenntnisprozessen und den p dagogischen Methoden, die Kreativit t des Menschen in der Erziehung zu nutzen. Lachen ereignet sich in einem Spannungsgef lle. Ohne Spannung entsteht kein Lachen. Die Spannung entsteht zwischen zwei Punkten, die nicht miteinander vereint werden k nnen. Der Prozess, um dies zu erreichen, ist mit einem Zerst ren von Strukturen verbunden. Der Witz startet im Inkongruenten, in Zwei- und Mehrdeutigkeiten, in Missverst ndnissen und im Bl dsinn. Das Lachen beinhaltet eine erkenntnism ige Kraft. Eine durchgehende Frage der gesamten Arbeit ist, wie und auf welcher Art und Weise ich K