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Kirjailija

Heidrun Kamper

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2005-2019, suosituimpien joukossa Sprachgebrauch Im Nationalsozialismus. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

Mukana myös kirjoitusasut: Heidrun Kämper

4 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2005-2019.

Sprachgebrauch Im Nationalsozialismus

Sprachgebrauch Im Nationalsozialismus

Heidrun Kamper

Universitatsverlag Winter
2019
nidottu
Sprachgebrauch im Nationalsozialismus ist seit der fruhen Nachkriegszeit ein zentraler Gegenstand der Sprachbetrachtung. Er stand zunachst im Zeichen sprachkritischer Bewertung, um sich dann hinsichtlich Lexik, Textanalyse und Stilistik als eine Forschungsperspektive der Linguistik zu etablieren. Neuere Zugange, Fragestellungen und Methoden kamen mit Digitalisierung und Korpustechnologie hinzu. Ausserdem haben interdisziplinare kulturanalytische Fragestellungen die Vielfalt linguistischer Ansatze vergrossert. Sprachgebrauch im Nationalsozialismus ist heute ein interdisziplinar-kulturanalytisch und im Hinblick auf neue Fragestellungen vielfaltig erschlossener Gegenstand. Die vorliegende Bibliografie, die sich insbesondere an Studierende richtet, dokumentiert diese Entwicklung.
Aspekte des Demokratiediskurses der späten 1960er Jahre
Diese Studie leistet einen Beitrag zur sprachlichen Umbruchgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das Erkenntnisziel der Untersuchung steht im Kontext des Zusammenhangs von Sprache und Gesellschaft und der diskursiven Repräsentation dieses Verhältnisses. Der Fokus ist auf den Beitrag des kritischen Diskurses der späten 1960er Jahre zur sprachlichen Demokratiegeschichte des 20. Jahrhunderts gerichtet, genauer: auf die Fundierung eines Demokratiekonzepts durch die Kritische Theorie, auf die Rezeption (Aneignung und Radikalisierung) dieses Konzepts durch die studentische Linke, sowie auf die diskursiv repräsentierte Kommentierung dieser Rezeption durch die intellektuelle Linke. Das Programm der Analyse ist aus der Perspektive der Diskurssemantik gestaltet. Mit einer diskurslinguistischen, pragmatischen (funktional-handlungsbezogenen), im Wesentlichen aber konzeptanalytischen Instrumentierung wird die diskursive Bearbeitung zentraler Kategorien der Kritischen Theorie Ende der 1960er Jahre rekonstruiert. Die Studie stellt insofern die diskursive Bedeutungskonstituierung eines, die Politik- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflussenden, Demokratiekonzepts dar.
Opfer - Tater - Nichttater

Opfer - Tater - Nichttater

Heidrun Kamper

De Gruyter
2007
sidottu
Dieses Diskurswoerterbuch verzeichnet diejenigen Schlusselwoerter der fruhen Nachkriegszeit, die im Zusammenhang mit dem Schulddiskurs besonders relevant waren. Es sind Woerter, die Opfer, Tater und Nichttater benutzt haben, um uber die Schuld (und Unschuld) der Deutschen zu reden, um zu argumentieren und um Schuld zu bekennen. Entsprechend der lexikalisch-semantischen Netzstruktur eines Diskurses integrieren die den Wortschatz zum Schulddiskurs erklarenden Artikel die onomasiologische Beschreibungsperspektive in das semasiologische Darstellungsprinzip. Das Woerterbuch zum Schulddiskurs ist als Belegwoerterbuch angelegt. Daher wird der Gebrauch jedes Lemmas ausfuhrlich dokumentiert. Eine Einleitung erlautert die lexikographischen Prinzipien des Woerterbuchs. Sie beschreibt, was ein Diskurswoerterbuch ist und welchen Platz es in der Woerterbuchlandschaft hat. Daruber hinaus werden die Texte, aus denen es erarbeitet wurde, vorgestellt, und der Aufbau der Artikel wird erklart. Es folgt ein ausfuhrliches Quellenverzeichnis und die Angabe von Sekundarliteratur. Lemmalisten, die den Bestand des Woerterbuchs differenziert nach den Diskursbeteiligten auffuhren, schliessen die Einleitung ab.
Der Schulddiskurs in der frühen Nachkriegszeit
Die Untersuchung beantwortet die Frage, wie in der deutschen Nachkriegszeit der Jahre 1945 bis 1955 über die Schuld der Deutschen geredet wurde. Dieser Nachkriegsdiskurs wird unterschieden nach den drei Sprecherperspektiven Opfer, Täter und Nichttäter und als Umbruch der deutschen Sprachgeschichte nach 1945 bewertet. Methodisch ist die Arbeit als diskurs- und argumentationsanalytisch orientierte kulturwissenschaftliche Sprachgeschichte des 20. Jahrhunderts angelegt. Der Schulddiskurs ist insofern ein Phänomen des sprachlichen Umbruchs nach 1945, als zum ersten Mal im Neuhochdeutschen überhaupt ein Diskurs zu einer Schuld, wie die des Nationalsozialismus, nachweisbar ist, an dem sich eine, nach ethisch-moralischen bzw. rechtlichen Kategorien unterscheidbare Diskursgemeinschaft beteiligt. Deren jeweiliger Beitrag besteht in der Dokumentation der Gewalt (Opfer), in Strategien der Schuldabwehr und Rechtfertigung (Täter) und in der Konstruktion und Demontage von Identität (Nichttäter).