In der Renaissance wurde Florenz zu einem wichtigen Akteur auf der machtpolitischen B hne Italiens. Die Medici stiegen von einer Bankiersfamilie zu Herren der Stadt auf. Sie flochten enge Verbindungen zu den italienischen F rsten und besonders zu den condottieri, den schillernden Spielern auf einem Gewaltmarkt, dessen Gefahren privatisierter Kriegf hrung durch die zwischenstaatlichen, von Bankiers, Juristen und Diplo-maten getragenen Beziehungen einged mmt wurden. ber diese Netzwerke zwischen Krieg und Gesch ft sicherten sich die Medici nicht nur die Macht, ber sie verbreitete sich auch die Kultur der Renaissance. Am Beispiel der Au enverflechtungen Florenz' unter Cosimo de' Medici dem Alten (1389-1464) zeigt Lang, wie eine Gruppe von Mittels-m nnern, Agenten und Maklern das prek re Staatengef ge Italiens stabilisierte. Diplomatische und milit rische Au enpolitik erweisen sich dabei, im Sinne von Machiavelli, als personell und institutionell un-trennbar