Kirjailija
Inge Deutschkron
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1992-2017, suosituimpien joukossa Ich trug den gelben Stern. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
3 kirjaa
Kirjojen julkaisuhaarukka 1992-2017.
In 1933, when she is ten, Berliner Inge Deutschkron learns that she is a Jew. At first her family is at greater risk for their leftist politics than because they are Jews. Her father flees to England; Inge and her mother hide in plain sight as non-Jews, dependent on the underground network for their survival, in constant danger of discovery or betrayal. Otto Weidt employed Inge in the office of his workshop for the blind. Toward the end of the war, Inge and her mother manage to leave Berlin, and eventually emigrate to England. Inge Deutschkron became an Israeli citizen and an editor of Maariv."One of the greatest successes of German memoir literature" - Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine"... invaluable as testimony of the war years of one of Berlin's 12,000 surviving Jews." - Kirkus Reviews" A] simple and charming memoir by a Jewish woman of how she survived as a girl in her late teens in wartime Berlin... Unsentimental, resilient and aware that luck can make all the difference, Inge Deutschkron... has remained a true Berliner." - Istv n De k, The New York Review of Books
Ein Dokument über Entrechtung, Verfolgung, Deportation und Tod, über Illegalität und Identitätsverlust und zugleich stiller menschlicher Hilfsbereitschaft. Viele Angehörige der älteren Generation erinnern sich noch daran, wie die Nazis ihre Kindheit mißbrauchten, ohna daß sie dies damals erfassen konnten. Wie aber erlitten die Söhne und Töchter jüdischer Eltern diese Zeit? Inge Deutschkron, in Berlin aufgewachsen, mußte erfahren, was es heißt, ein jüdisches Kind zu sein. Zunächst bedeutete dies nur, nicht mit Gleichaltrigen spielen zu können, vom Schwimmen- und Sportunterricht ausgeschlossen zu sein, mehrmals die Schule zu wechseln und in andere Stadtviertel umzuziehen zu müssen. Allmächlich kommt die Angst vor Verhafutngen zuinzu, und bald wird der Familie klar, daß es sich um eine planmäßige Diskriminierung handelt, an deren Ende die totale Menschenverachtung und Mord stehen. Der Ausbruch des Krieges verhindert die Emigration. Ab 1941 mußten die Juden den gelben Stern tragen, die ersten Deportationen unter den 66 000 Berlinern Juden setzten ein. Die verzweifelte Angst vor dem offenbar unausweichlichen Schicksal wurde übermächtig. Für Inge Deutschkron und ihre Mutter begann nun ein Leben in Illegalität, unter fremder Identität, lebensbedrohend für sie selbst wie für ihre Freunde, die ihnen in menschlicher Solidarität Beistand gewährten. Nach Jahren der quälenden Angst vor der Entdeckung haben sie schließlich den bürokratisierten Sadismus des nationalsozialistischen Systems überlebt: zwei unter 1423 Juden in Berlin, die dem tödlichen Automatismus entronnen sind.