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Kirjailija

Ivo Ritzer

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2014-2025, suosituimpien joukossa Wie das Fernsehen den Krieg gewann. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

4 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2014-2025.

Kulturkritik und Kulturindustrie

Kulturkritik und Kulturindustrie

Ivo Ritzer

Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH Co. KG
2025
nidottu
Eine heute mit Horkheimer ‚traditionell‘ zu nennende Kritische Theorie hatte einst betont, dass nur Theorie allein richtige Praxis in einer falschen Welt sein könne. Sie insistierte radikal auf der Autonomie des Denkens gegen jeden unvermittelten Aktivismus. Denn nur das Denken könne sich ein Moment nicht-instrumenteller Vernunft bewahren, welches es inmitten des negativen Ganzen zu verteidigen gelte. Bezeichnenderweise scheinen sich von eben diesem Impetus gerade die neu proliferierenden sogenannten ‚Critical Theories‘ der ‚Identitätspolitik‘ durch Depravation kritischen Denkens zu kulturrelativistischem Artenschutz besonders weit entfernt zu haben. Kritische Theorie aber betrieb nicht das Geschäft regressiver Aufklärungsdenunziation, sondern setzte stattdessen vielmehr auf das subversive Potential „ästhetischer Rationalität“ (Adorno). Als deren affirmativer Gegner wirkt heute eine ‚diversifizierte‘ Kulturindustrie, in der völkische Ideologie eine gegenaufklärerische Renaissance erlebt und dem postmodernen Kapitalverhältnis der ideale Rahmen seiner globalen Reproduktion geboten wird. Diese neue alte Kulturindustrie demonstriert: Kultur muss sich wandeln, damit alles so bleibt, wie es ist. Der Band eröffnet eine neue hermeneutische Perspektive auf die Arbeiten von Horkheimer, Adorno, Marcuse et al. Dabei geht es mit dem Fokus theoriebasierter Kulturkritik weder um eine historische Rekonstruktion noch um eine Detailstudie zu ausgewählten Aspekten, sondern um die Frage der Rolle von Kritischer Theorie heute insgesamt. Mithin ergibt sich für den Band neben der Darstellung zentraler Schriften von Horkheimer, Adorno und Marcuse auch der Anspruch eines eigenständigen Beitrags zur kulturkritischen Theoriebildung.
Medientheorie der Globalisierung

Medientheorie der Globalisierung

Ivo Ritzer

Springer Fachmedien Wiesbaden
2018
nidottu
Die terminologische Kopplung von Medien und Globalisierung wirft einen spezifischen Blick auf aktuelle Prozesse ökonomischer, soziopolitischer, technologischer und kultureller Veränderung. Die Erde wird hier nicht als Summe trennscharf voneinander separierbarer Regionen begriffen, sondern erscheint vielmehr als deterritorialisierter Schauplatz transnationaler Bewegungen durch Ströme gegen Grenzen von Zeit und Raum, die nicht zuletzt medial geprägt sind. Denn Medien spielen für die Reproduktion von Kapital, aber auch die postkoloniale Distribution von Kultur eine immer zentralere Rolle. Ökonomische Macht reguliert dabei die Zirkulation der kulturellen Flüsse zwischen Zentren und Peripherien auf dem Globus, dessen Regionen in stetigem Austausch stehen. Globalisierung meint also die Zirkulation von Menschen, Waren und Daten in einem Verhältnis erdumspannender Kommunikation auf allen Ebenen sozialer Erfahrung.
Wie das Fernsehen den Krieg gewann
Diese Studie verfolgt eine Synthese von medienästhetischer und diskursanalytischer Perspektive. Dabei wird das Genre der TV-Kriegsserie als eine symbolische Form verstanden, durch die eine Gesellschaft über sich selbst reflektiert, indem sie ihre Vergangenheit in Bildern wie Tönen reimaginiert. Kriegshistorie wird dadurch als generisch strukturierte Narration vergangener Ereignisse lesbar, die in der und für die Gegenwart einer neuen Lektüre unterzogen ist. Der Untersuchung ästhetischer Verfasstheiten im Genre der TV-Kriegsserie steht deshalb eine Analyse jener diskursiven Bedingungen gegenüber, die im soziokulturellen Rahmen eine Kommunikationsfunktion der Kriegsserie erst hervorbringen. Dieser Band will deshalb auch keine Geschichte der TV-Kriegsserie erzählen, vielmehr konzentriert er sich auf spezifische Mechanismen der sinnlichen wie sinnhaften Erscheinung von Kriegsnarrativen im Kontext der Fernsehserie.