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Kirjailija

Jan Alexander Van Nahl

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2013-2021, suosituimpien joukossa Kontingenz und Zufall in den altisländischen Königssagas. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

4 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2013-2021.

Kontingenz und Zufall in den altisländischen Königssagas
Die altisländischen Königssagas sind einzigartige Erzählungen über Entstehung und Etablierung des skandinavischen Königtums von mythischen Anfängen bis um 1200. Sie erzählen aber keine gradlinige Erfolgsgeschichte, sondern beschäftigen sich auch mit Zufällen und Unwägbarkeiten der nordischen Geschichte und betonen die Kontingenz historischen Geschehens. Die Entstehung dieser Sagas ab dem 13. Jahrhundert rückt sie in den Kontext bedeutsamer Entwicklungen in Kontinentaleuropa. Dazu zählen die Wiederentdeckung aristotelischer Schriften, die Trennung von Philosophie und Theologie, die Kreuzzüge sowie die Herausbildung einer neuen Form der fiktionalen Literatur. Die Frage nach den treibenden Kräften historischer Entwicklung erhielt in diesem Milieu einen vormals ungekannten Stellenwert und Kontingenz und Zufall wurden zu einem zentralen Streitthema. Vor diesem Hintergrund präsentiert die vorliegende Studie eine umfassende Neulesung der Königssagas als Krisenliteratur. Sie argumentiert für die mentalitätsgeschichtliche Bedeutung von Unbestimmtheitsphänomenen in altisländischer Literatur und stellt Möglichkeiten und Grenzen narrativer Sinngebung zur fachübergreifenden Diskussion.
Snorri Sturlusons Mythologie und die mittelalterliche Theologie
Die heutige Erforschung der nordgermanischen Mythologie und Religion hängt wesentlich von den schriftlichen Hinterlassenschaften des isländischen Gelehrten und Politikers Snorri Sturluson (1178/79-1241) ab. In rund 200 Jahren hat sich diese Forschung in vielfältiger Form entfaltet, in den letzten Jahrzehnten zunehmend aber auch kanonische Ansprüche erhoben. Zugleich werden in der Forschungsdebatte teils diametrale Positionen vertreten.Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel einer konstruktiven Neuorientierung in dieser Debatte. Dies erfordert zum einen die kritische Auseinandersetzung mit einer komplexen Fach- und Forschungsgeschichte. Zum anderen wird für einen gleichermaßen text- wie kontextbewussten methodischen Zugang in der Altnordistik plädiert: Eine gegenstandsspezifische, individuell problemorientierte Herangehensweise in der Untersuchung mittelalterlicher Literaturen wird künftig in stärkerem Maße gefordert sein.Die vorliegende Arbeit umfasst eine kritische Diskussion hochmittelalterlicher Diskurse sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den überlieferten Fassungen von Snorris Werk auf Grundlage einer lexematischen Analyse. Sie versteht sich dabei als Diskussionsangebot und Impulsgeber in einem interdisziplinären Forschungsbereich.