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Kirjailija

Joachim Lottmann

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 7 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2003-2017, suosituimpien joukossa Die Jugend von heute. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

7 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2003-2017.

Auf der Borderline nachts um halb eins

Auf der Borderline nachts um halb eins

Joachim Lottmann

Kiepenheuer Witsch
2007
pokkari
Auf der Borderline nachts um halb eins - Joachim Lottmann als Reporter. Als journalistischer Tarnkappenbomber und mittels seiner speziellen Reportagetechnik, die niemals an schnöden Fakten klebt, hat Joachim Lottmann Deutschland inspiziert. Seine literarischen Reportagen über dieses Land sind Sternstunden der etwas anderen Wahrheitsfindung. Joachim Lottmann, den viele Germanisten für den Erfinder der deutschen Popliteratur halten, hat im neuen Jahrtausend schon als Jugend- und Zombie-Forscher Romane voll geschrieben. In den letzten Jahren ist der ehemalige Pop-Autor aber vor allem als Reporter durch die Medienrepublik gepilgert. Er war dabei immer getarnt: mal als heißlaufender Wallraff-Epigone und ?Graf Lottmann? auf dem jährlichen Adelstreffen in Karlsbad (dem größten Heiratsmarkt Europas), mal als Ethnologe der Rot-Grünen-Jahre, als Alfred Kerr im Merkelland, als SPIEGEL-Mitarbeiter oder als höflicher Paparazzo, bei dessen Frontberichten ?Dichtung und Wahrheit nicht immer sorgfältig getrennt werden können?, wie ein gewiefter taz-Redakteur bemerkte. Auf seiner Reise ans Ende des Kulturbetriebs traf er sie alle: Kerstin Grether und Bob Geldorf, Reich-Ranicki und Elke Heidenreich, Tokio Hotel und Bazon Brock, Kathrin Passig und Maxim Biller, die Strokes und Philipp Boa, Uschi Obermeier, den Papst und nicht zuletzt auch Tom Kummer. Er war im hessischen Schlitz und im KaDeWe, er fuhr von Kiel bis Karlsruhe und schrieb immer alles so auf, wie er es sah. Die sozialen, ästhetischen und politischen Wahrheiten, die Joachim Lottmann dabei der Wirklichkeit abgerungen hat, ergeben eine Sittengeschichte aus dem geheimen Inneren dieses Landes. ?Lottmanns Prosa verwandelt alles, was sie anfasst, in Fiktion. Der Reportergestus ist reine Tarnung, Lottmann hält sich die Welt mit seiner Sprache vom Leib, Lottmann ist Ironiker aus Notwehr und absurd aus Realismus. Man darf ihm kein Wort glauben.? Claudius Seidl, in der FAS über ?Die Jugend von heute?
Die Jugend von heute

Die Jugend von heute

Joachim Lottmann

Kiepenheuer Witsch
2004
pokkari
Onkel Lojos Feldforschung: genau beobachtet, voll daneben. Schon Sokrates klagte über die Jugend in Athen, sie sei auch nicht mehr das, was sie früher einmal gewesen war. Derlei rentnerhaftes Genörgel ist Joachim Lottmanns Sache nicht. Onkel Lojo, der Ich-Erzähler seines Romans, feiert das Neue: Gestern ist doof, heute ist klasse, morgen ist Ecstasy. Das gilt auch für die jungen Leute um seinen Neffen Severin, eben die Jugend von heute. Als erster Erwachsener lebt der Erzähler unter ihnen, und damit im Herz unserer Kultur, die eine Jugendkultur ist. Er erforscht ihre Rituale, vergleicht diese neueste deutsche Jugend mit ihren Vorgängern, hört ihre Musik, besucht ihre Partys, nimmt ihre Drogen, schwärmt für ihre Frauen und versucht unter Einsatz seines Lebens, diese Herrscher von morgen zu verstehen. ?Mai, Juni, Juli? war der Roman der ausgehenden 80er Jahre: eine wütende und großkotzige Abrechnung mit der nicht enden wollenden deutschen Nachkriegsliteratur, für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gehört er zu den ?anderen Klassikern?. ?Die Jugend von heute? ist der Roman des beginnenden 21. Jahrhunderts: ein Dokument der Zeit nach dem Börsen-Boom, der Medienblase, der Spaßgesellschaft und so, dazu eine Achterbahnfahrt der Gefühle und das Protokoll eines hemmungslosen Höllentrips. ?Das ist kein Buch, das ist das Leben.? Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über ?Mai, Juni, Juli?
Mai, Juni, Juli

Mai, Juni, Juli

Joachim Lottmann

Kiepenheuer Witsch GmbH
2003
pokkari
"Das ist kein Buch, das ist das Leben." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Soll er eher etwas Autobiographisches schreiben oder doch lieber einen DDR-Roman? Der namenlose Ich-Erzähler aus Mai, Juni, Juli streift durch eine deutsche Metropole, es ist Mitte der 80er Jahre und alle reden von Pop, Sex und Seele. Er will ein "großer Schriftsteller" werden, aber noch kommt er schlecht aus dem Bett und leidet an Depressionen. Es vergehen Wochen, Monate, und schon wieder ist ein Tag verloren, weil er kein Schreibmaschinenpapier zur Hand hat. Doch immerhin weiß er, was alles nicht vorkommen darf: keine verdammt gute Literatur, keine Monomanie, keine Exzesse, kein Tiefgang, keine geschmäcklerische Yuppie-Schreibe. Für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gehört Mai, Juni, Juli zu den "anderen Klassikern" - den Büchern, die nicht im Kanon von Marcel Reich-Ranicki auftauchen, aber eine tiefe Spur im Gedächtnis einer heutigen, jüngeren Generation hinterlassen haben. Nicht zuletzt, weil es am Anfang dessen steht, was später unter dem Label Pop-Literatur subsumiert wurde, eine Abrechnung mit der nicht enden wollenden deutschen Nachkriegsliteratur: wütend, respektlos und ein wenig großkotzig.