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Kirjailija

Johannes Wischmeyer

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2008-2023, suosituimpien joukossa Friedensethik in Kriegszeiten. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2008-2023.

Friedensethik in Kriegszeiten

Friedensethik in Kriegszeiten

Volker Gerhardt; Rochus Leonhardt; Johannes Wischmeyer

Evangelische Verlagsanstalt
2023
nidottu
German description: Drei Tage nach dem Uberfall Russlands auf die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Regierungserklarung von einer Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents gesprochen. Es gehe um die Frage, ob Macht das Recht brechen durfe. Sofern das Verhaltnis von Macht und Recht zu den zentralen Problemstellungen der Friedensethik gehort, markiert das Stichwort Zeitenwende auch fur diesen Bereich der angewandten Ethik eine Zasur: In Kriegszeiten steht die Friedensethik - namentlich die christliche - unter Realismus-Druck. Der theologische und kirchliche Mainstream des deutschen Protestantismus hat in den letzten Jahrzehnten vorrangig auf Kriegspravention gesetzt und die Frage ausgeblendet, wie gehandelt werden kann, wenn Pravention scheitert. Die drei Autoren dieses Bandes wollen auf den verstarkten Realismus-Druck reagieren, indem sie die friedensethischen Entwurfe Martin Luthers und Immanuel Kants vorstellen sowie massgebliche friedensethische Positionen des deutschen Protestantismus einer kritischen Revision unterziehen. English summary: Three days after Russia's invasion of Ukraine, German Chancellor Olaf Scholz spoke in a government statement of a "turning point in the history of our continent". The question is whether it is acceptable that "power breaks the law". Insofar as the relationship between power and law is one of the central problems of peace ethics, the keyword "turning point" also marks a caesura for this area of applied ethics: In times of war, peace ethics - namely, Christian peace ethics - is under the pressure of realism. In recent decades, the theological and ecclesiastical mainstream of German Protestantism has focused primarily on war prevention, disregarding the question of what one can do when prevention fails. The three authors of this volume want to respond to the increased pressure of realism by presenting the peace-ethical drafts of Martin Luther and Immanuel Kant and by subjecting leading peace-ethical positions of German Protestantism to a critical revision.
Die Praxis akademischer Religionslehrerbildung

Die Praxis akademischer Religionslehrerbildung

David Käbisch; Johannes Wischmeyer

Mohr Siebeck
2008
nidottu
Die Katechetik des 19. Jahrhunderts steht im Ruf, eine kirchlich dominierte, theologisch verengte und pädagogisch unreflektierte Disziplin zu sein. Dieses Urteil wird jedoch der im Rahmen der protestantischen Universitätstheologie gelehrten Katechetiktheorie und eingeübten Unterrichtspraxis nicht gerecht. Als wichtiger Teilbereich der Praktischen Theologie war die universitäre Katechetik vielmehr der Ort, an dem angehende Geistliche differenziert auf ihre Rolle als Religionslehrer in Schule und Gemeinde vorbereitet wurden. Am Beispiel des 1817 begründeten Jenaer katechetischen Seminars rekonstruieren die Autoren auf der Basis umfangreicher Archivquellen die Praxis akademischer Religionslehrerbildung über einen Zeitraum von 100 Jahren hinweg. Charakteristisch für die Jenaer Praktische Theologie war ein liberales Religions- und Kirchenverständnis, das sich im Engagement prominenter Fachvertreter auch im Umkreis der katechetischen Bildung vielfältig niederschlug. Die über einen langen Zeitraum lückenlos erhaltenen Seminarprotokolle dokumentieren den langsamen Wandel der Unterrichtsstandards, die Bedeutung der Sokratik im Lehrbetrieb, den Einsatz von Katechismuslehrbüchern und die Integration exegetischer und historischer Fragestellungen in den kindgerechten Unterrichtsaufbau. Besondere Aufmerksamkeit schenken die Autoren den herbartianischen Reformpädagogen Karl Volkmar Stoy, Wilhelm Rein und Ernst Thrändorf, die im 1843 gegründeten pädagogischen Seminar eigene Konzepte des Religionsunterrichts entwickelten und im engen Austausch mit der Theologischen Fakultät standen. Jena wurde auf diese Weise nach 1900 zu einem Zentrum der Diskussion um die Reform des Religionsunterrichts.
Theologiae Facultas

Theologiae Facultas

Johannes Wischmeyer

De Gruyter
2008
sidottu
Die vorliegende Arbeit rekonstruiert die Wissenschaftsgeschichte der protestantischen Theologie zwischen 1850 und 1870. Auf breiter Quellenbasis werden vier wichtige Fakultäten dieser Periode in institutionen-, sozial-, mentalitäts- und ideengeschichtlicher Perspektive sowie mit Blick auf den kirchenpolitischen Kontext vergleichend untersucht. Es ergibt sich ein differenziertes Bild der Entwicklung protestantischer Theologie zur modernen Universitätsdisziplin: Überall etablierten sich Seminare als Orte wissenschaftlich anspruchsvoller Lehre; die Laufbahn der Universitätstheologen wurde zunehmend reguliert und professionalisiert; die wissenschaftliche Publizistik intensivierte und spezialisierte sich. Auf Basis einer kollektivbiographischen Analyse aller in Tübingen, Jena, Erlangen und Berlin lehrenden Universitätstheologen (womit zum ersten Mal in einer derartigen Untersuchung die Nichtordinarien einbezogen sind) werden die große Bandbreite der sozialen Verhältnisse der Fakultätsmitglieder sowie die Anfänge eines kompetitiven gesamtdeutschen Universitätssystems der protestantischen Theologie beschrieben. Besonderes Augenmerk gilt den zeitprägenden theologisch-positionellen Auseinandersetzungen, die auch um den Wissenschaftscharakter des Fachs geführt wurden, und der ungeahnt großen politischen Einflussnahme auf die Stellenbesetzungen.