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Kirjailija

Leo N Tolstoi

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 107 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1973-2025, suosituimpien joukossa Begegnung mit dem Judentum. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

Mukana myös kirjoitusasut: Leo N. Tolstoi

107 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 1973-2025.

Auferstehung

Auferstehung

Leo N Tolstoi

BoD - Books on Demand
2024
pokkari
1898/1899 hat Leo N. Tolstoi seinen ein Jahrzehnt zuvor begonnenen - 1897 aber ganz beiseitegelegten - Roman "Auferstehung" doch noch vollendet. Mit dem Erl s wollte er die christlichen Duchoborzen, die jeglichen Milit rdienst verweigerten, bei ihrer Auswanderung unterst tzen. F rst Nechljudow - Hauptfigur des Romans und zugleich ein literarisches "Alter Ego" des Dichters - erkennt seine pers nliche Schuld am traurigen Schicksal des ehemaligen Dienstm dchens Katjuscha Maslowa aus der Klasse der rmsten, emp rt sich ber die staatlichen Gewaltapparate (Justiz im Dienst der Besitzenden) und die Gleichg ltigkeit gegen ber den Leiden der Beherrschten, m chte das Unrecht der bestehenden Eigentumsverh ltnisse beenden, berwindet in der Begegnung mit politischen Gefangenen seine pauschalen Vorurteile gegen ber Revolution ren, zeigt Sympathien f r einen gewaltfreien Sozialismus und ersehnt ein wahrhaftiges Christsein jenseits der Strafreligion des klerikalen Machtkomplexes. Zu seiner hier neu edierten bersetzung der unzensierten Fassung (1. Auflage) vermerkte Wladimir Czumikow 1900: Einige meiner russischen "Landsleute sahen in dem Roman nichts mehr als eine Beschimpfung des russischen Gerichts und Verh hnung der russischen Kirche und sahen in mir, dem bersetzer, einen Vaterlandsverr ter, der dem irregehenden, senil-verblendeten Autor helfen wolle, das Ansehen Ru lands in den Augen des Auslandes zu sch digen ... Als wenn es sich in dem Roman berhaupt um russische Zust nde handelte, und nicht um menschliche Einrichtungen, denen der Dichter blo darum ein nationales Gewand umlegt, um ihnen die Greifbarkeit des Konkreten zu verleihen Und als wenn das Ansehen aller Geheimr te und Bisch fe oder Konsistorialr te der Welt berhaupt irgendwie in Betracht k me oder ber cksichtigt werden d rfte, wenn es gilt, so traurige Wahrheiten, so tiefe Sch den der menschlichen und nicht nur allein der russischen Gesellschaft aufzudecken, wie der Roman sie - allerdings schonungslos - aufdec
Gesammelte Bühnenwerke

Gesammelte Bühnenwerke

Leo N Tolstoi

BoD - Books on Demand
2024
pokkari
Der vorliegende Band der Tolstoi-Friedensbibliothek enth lt die Gesammelten B hnenwerke des russischen Dichters: B cker Petrus (1885) - Der erste Branntweinbrenner (1886) - Macht der Finsternis (1886) - Die Fr chte der Bildung (1889-1890) - Das Licht leuchtet in der Finsternis (1896-1897, 1902) - Der lebende Leichnam (1900-1904) - Er ist an allem schuld (1910). In den Bibliographien und Erl uterungen des Anhangs finden auch noch fr he, z. T. ausgesprochen r ckw rtsgewandte B hnenfragmente des Grafen sowie szenische Dialogtexte aus dem letzten Lebensjahr Ber cksichtigung. Leo N. Tolstoi will zur Mitte der 1880er Jahre zun chst in aufkl rerischer Absicht St cke nach Art des Schaubudentheaters f r breite Bev lkerungskreise schreiben. Doch dann entsteht in wenigen Krankheitswochen des Jahres 1886 das Drama "Macht der Finsternis", inspiriert von einem regionalen Kriminalfall. Naturalisten und sozialkritische Realisten streiten bei der Zuordnung dieses B hnenwerks, aber nicht ber seinen literarischen Weltrang. ber ein unvollendetes, autobiographisch gepr gtes Schauspiel schreibt Rosa Luxemburg am 6. M rz 1912 einem Gef hrten: "Abends ging ich zu einer Tolstoi-Auff hrung im Kleinen Theater: 'Und das Licht scheint in der Finsternis.' Das ist eine prachtvolle Sache ... Sein pers nliches Schicksal ist hier dargestellt ... Die Sache wirkt ja direkt aufreizend, namentlich eine Szene beim Milit r, wo der Rekrut den Eid verweigert ..." Tolstoi ringt um eine von Besitz, Macht und Gewalt befreite Existenz. "In diesem Kampf ... sieht das Bourgeoispublikum nat rlich nur ein r hrendes Ehedrama." Postum wird auch das zu Lebzeiten unver ffentlichte St ck "Der lebende Leichnam" ein au erordentlicher B hnenerfolg. Der Dramatiker Tolstoi sorgt f r berraschungen. Es geht ihm nicht um eine s uberliche Scheidung von Gut und B se: "Es ist einer der gr ten Irrt mer bei den Urteilen ber Menschen, das wir den Menschen immer als klug, dumm, b se, stark, schwach festlegen, der Mensch ist alle
Die Dekabristen

Die Dekabristen

Leo N Tolstoi

BoD - Books on Demand
2024
pokkari
Dieser Band enth lt die wenigen berkommenen Bruchst cke zu Tolstois Roman "Die Dekabristen" (konzipiert ab 1860). Das nie vollendete Werk wird als eine Art Vorstufe zum Klassiker "Krieg und Frieden" betrachtet. Es sollte die Geschichte jener reformbereiten Offiziere nachzeichnen, die sich im Dezember 1825 zu Tausenden in Sankt Petersburg gegen den neuen Zaren Nikolaus I. gestellt haben. Nach dem Scheitern des Aufstandes lie der Selbstherrscher f hrende Initiatoren hinrichten und zahllose "Dezemberm nner" einkerkern oder nach Sibirien verbannen. Heimkehrer aus der Verbannung konnten ab 1856 als Vorbilder des Freiheitsringens gelten. In einer zweiten Abteilung unserer Sammlung werden f nf weitere Texte des russischen Dichters ber Soldaten und ihre Schicksale dargeboten: "Wie russische Soldaten sterben" (1854); "Onkelchen Shdanow und der Kavalier Tschernow" (1854); "Jermak und die Eroberung Sibiriens" (1862); "Der Gefangene im Kaukasus" (1872); "Nikolaus Palkin" (1886). Die fr hen Skizzen und Erz hlungen sind insgesamt zweigesichtig. Einerseits gibt es noch Bewunderung f r Opferbereitschaft und patriotisches Heldentum. Andererseits beleuchtet der Autor schon die Menschenverachtung im Milit r: "Sie schlugen ihn nicht etwa, damit er es besser machte, sondern weil er ein Soldat war, und ein Soldat muss geschlagen werden. ... Sobald ein Gedanke in seinem Kopf auftauchte, erschrak er, als handele es sich um eine unreine Besessenheit, und versuchte zu schlafen" (Onkelchen Shdanow ..., 1854). Erst der sp te Tolstoi brandmarkt - als entschiedener Christ jenseits der blasphemischen Staatskirchenideologie - den Soldatenberuf ohne Hintert ren als Sklavendienst, Mordhandwerk und systematische Zerst rung des Gewissens (Nikolaus Palkin, 1886). Die ausgew hlten bersetzungen stammen u.a. von Hanny Brentano, L. Albert Hauff, Raphael L wenfeld und Vera v. Mitrofanov. Der Anhang enth lt eine sehr umfangreiche biographische Dokumentation von Pavel Birjukov (1906) ber Tolstois eigene
Volkserzählungen 1872 - 1909

Volkserzählungen 1872 - 1909

Leo N Tolstoi

BoD - Books on Demand
2024
pokkari
Der vorliegende Band enth lt alle bedeutsamen "Volkserz hlungen 1872-1909" von Leo N. Tolstoi: dargeboten gem der Gesamtausgabe des bersetzers Erich Boehme aus dem Jahr 1925, erg nzt um einen bibliographischen Anhang. In diesem Teil der dichterischen Werke wird besonders eindrucksvoll die Botschaft vermittelt, "dass nach Christi Lehre das bel nicht durch bel ausgerottet werden kann, sondern dass jedes gewaltsame Widerstreben es nur vergr ert, dass nach Christi Lehre das bel nur durch das Gute ausgerottet werden kann". Derweil h ngen die Herrschenden und ihre Staatskirchen zu allen Zeiten der irrationalen Heilslehre an, man m sse Gewalt mit Gewalt, Kriegsverbrechen mit weiteren Kriegsverbrechen und Eskalation beantworten. Solchem Aberwitz, der in der Geschichte noch immer in den Abgrund gef hrt hat, setzt Tolstoi seine Anwaltschaft der Vernunft und eine wahrhaftige Religion entgegen. Die leutenahen Erz hlungen, Legenden, M rchen und Gleichnisse des russischen Dichters spiegeln markante Stationen seiner literarischen Werkstatt. Aufgrund der Schulerfahrungen in Jasnaja Poljana fragt er sich schon 1862: "Wer soll bei wem schreiben lernen, die Bauernkinder bei uns oder wir bei den Bauernkindern?" W hrend seiner Arbeit an den "Alphabet"-B chern bekennt Tolstoi 1872 seine Abneigung gegen Verfahren der anerkannten Literatur: "... die Sprache aber, die das Volk spricht ..., liebe ich. Sie ist au erdem ... der beste poetische Regulator. Man versuche nur, etwas berfl ssiges, Aufgeblasenes ... zu sagen - diese Sprache wird es nicht erlauben". In die Zeit der existentiellen religi sen Suche f llt 1879 die folgenreiche Begegnung mit dem Legendenerz hler Wassili Petrowitsch Schtschegoljonok. Seit der Gr ndung des Verlages "Posrednik" (Vermittler) 1884 bis hin zum Lebensende erweist sich die Arbeit an Erz hlungen und Lesewerken f r die - keineswegs "kleinen" - Leute als ein Herzensanliegen Tolstois. Tolstoi-Friedensbibliothek Reihe C, Band 10 (Signatur TFb_C010). Herausge
Göttliches und Menschliches

Göttliches und Menschliches

Leo N Tolstoi

BoD - Books on Demand
2024
pokkari
Wie der vorangehende Band "Hadschi Murat" (Tolstoi-Friedensbibliothek: Reihe C, 14) erschlie t die vorliegenden Sammlung "G ttliches und Menschliches" zu Lebzeiten unver ffentlichte Erz hlungen des russischen Dichters Leo N. Tolstoi, darunter Schl sseltexte mit autobiographischem Hintergrund wie die 'Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen'. Folgende Novellen, Fragmente und szenische Dialoge werden in den bertragungen von Ludwig und Dora Berndl gem der fr hen Gesamtausgabe des Diederichs-Verlags dargeboten: G ttliches und Menschliches (1903-1906), Der junge Zar (1894), Chodynka (1910), Nachgelassene Aufzeichnungen des Starez Fjodor Kusmitsch (1905), Wof r? (1906), Es gibt in der ganzen Welt keine Schuldigen ... (1908-1910), Kornej Wassiljew (1905), Ein Idyll (um 1862), Tichon und Malanjka (um 1862), Wer sind die M rder? (1908/09), Notizen eines Wahnsinnigen (1882/1884 und 1903), Was ich im Traume sah (1906), Zwei verschiedene Versionen der Geschichte des Bienenstockes mit dem Rindendeckel (1889/90), Sinnlose Hirngespinste (1895), Aufzeichnungen einer Mutter (um 1891), Vater Wassilij (1906), Der M nchspriester Isidor (1909), Zwei Weggef hrten (1891), ber das Gericht (1891), Kinderweisheit (1909-1910), Der Fremde und der Bauer (1909). "Trotzdem die Erz hlungen aus Tolstojs Nachla h ufig nicht nur unvollendet geblieben sind, sondern auch sprachlich zuweilen der letzten Vollendung entbehren, sind sie, wie sie sind, wahre Perlen gro er Kunst, und sogar die fl chtigsten Skizzen verraten noch die Sch pferhand des Genies. Es sind Torsi, die, wie die unvollendeten Bildwerke eines Michelangelo, die Bewunderung der Nachwelt erregen." (Ludwig Berndl) Tolstoi-Friedensbibliothek Reihe C, Band 15 (Signatur TFb_C015). Herausgegeben von Peter B rger, Editionsmitarbeit: Ingrid von Heiseler.
Hadschi Murat - Erzählungen aus dem Nachlass

Hadschi Murat - Erzählungen aus dem Nachlass

Leo N Tolstoi

BoD - Books on Demand
2024
pokkari
Die Reihe C der Tolstoi-Friedensbibliothek erschlie t die Dichterischen Werke des russischen Schriftstellers und Pazifisten Leo N. Tolstoi (1828-1910). Der vorliegende Band enth lt die Erz hlung "Hadschi-Murat" (1896-1904) in der bertragung von August Scholz - sowie weitere Nachlasstexte aus den von Ludwig und Dora Berndl bersetzten 'Gesammelten Novellen': Der gef lschte Coupon (1898-1904), Nach dem Ball (1903), Vater Sergius (1890-1898), Aljoscha der Topf (1905), Erz hlung f r Kinder: Allen das Gleiche (1910), Der Teufel (1890). - Die zu Lebzeiten unver ffentlichten Nachlasswerke vermitteln Tolstois Kritik der staatlichen Gewaltapparate und sein entschiedenes Christentum der Bergpredigt - anders als die ethischen Traktate - in dichterischer Form: "Vor der f nften Kompagnie schritt ... ein stattlicher, hochgewachsener Offizier namens Butler daher, der erst k rzlich von der Garde zu den kaukasischen Truppen her bergekommen war. ... Er sah das Wesen des Krieges im Spiel mit der Gefahr, mit der M glichkeit des Todes, und dieses Spiel brachte ihm, wenn es gl cklich ablief, Belohnungen und die Hochachtung der hiesigen Kameraden wie der Freunde in der Heimat ein. Die andere Seite des Krieges - der Tod so vieler Menschen, die Wunden der Soldaten, der Offiziere, der Bergbewohner - kam ihm, so seltsam das scheinen mag, gar nicht zum Bewusstsein. Um seine poetische Auffassung vom Kriege nicht zu beeintr chtigen, blickte er instinktiv niemals nach den Toten und Verwundeten hin." (Hadschi-Murat) Tolstoi-Friedensbibliothek: Reihe C, Band 14 (Signatur TFb_C014). Herausgegeben von Peter B rger.
Religiöse Briefe

Religiöse Briefe

Leo N Tolstoi

Books on Demand
2023
pokkari
Der deutsch-russische Schriftsteller Karl N tzel hat 1922 eine Auswahl von 237 Briefen religi sen Inhalts von Leo N. Tolstois zusammengestellt, die hier als ungek rzte Neuedition dargeboten wird. "Solange ich ber Nichtigkeiten B cher schrieb - nach dem Munde redete - lobte man alles, was aus meiner Feder kam, erlaubte es zu drucken, und sogar der Zar hat es gelesen und gelobt. Als ich aber erst einmal Gott zu dienen und den Menschen zu beweisen suchte, dass sie nicht nach dem Gesetze Gottes leben, da st rzten alle ber mich her, meine B cher l sst man nicht mehr durch die Zensur, man verbrennt sie, und die Regierung h lt mich f r ihren Feind." (Leo N. Tolstoi: Brief an den Bauern T. M. Bondarreff, 1885) "Ich stelle mir die Welt vor wie einen gewaltigen Tempel, in dem das Licht von oben f llt, gerade in der Mitte. Wenn sich alle vereinigen wollen, so m ssen alle auf dieses Licht zugehen, und dort werden wir alle, die wir aus verschiedenen Richtungen kommen, uns treffen und zwar mit ganz unerwarteten Menschen." (Aus ein Brief L. N. Tolstois, 1890) "Von mir wenigstens wei ich, dass in den heiligen Augenblicken meines Bewusstseins auf jedem Punkte meines Lebensweges das Nicht bereinstimmen meiner Lebensf hrung mit meiner Erkenntnis und meine Unzufriedenheit mit mir selber immer die gleichen waren und niemals von mir lie en." (Brief L. N. Tolstois, 1900) "Die uralte, einfache Wahrheit, dass es den Menschen eigent mlich ist, einander zu helfen und sich zu lieben, keineswegs aber einander zu qu len und zu morden, begann immer h ufiger zum Ausdruck zu gelangen, und immer weniger vermochten die Menschen den l genhaften Erkl rungen Glauben zu schenken, durch die das Abweichen von dieser Wahrheit gerechtfertigt werden sollte." (Aus L. N. Tolstois Brief an einen Inder, 1908) Tolstoi-Friedensbibliothek Reihe B, Band 11 (Signatur TFb_B011) Neuedition von Ingrid von Heiseler und Peter B rger