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Kirjailija

Lothar Hobelt

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 6 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2008-2025, suosituimpien joukossa Die Zweite Republik Österreich und ihre Besonderheiten. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

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6 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2008-2025.

Die Zweite Republik Österreich und ihre Besonderheiten
Die Zweite Republik Osterreich konnte auf eine Erfolgsgeschichte zuruckblicken, nicht weil sie irgendwelchen abstrakten Idealen entsprach, sondern weil sie sich den Umstanden vorbildlich angepasst hatte. Vom westlichen "Normalfall" unterschied sie eine Reihe von Besonderheiten: Sie nutzte ihre Lage im toten Winkel des Kalten Krieges; sie bewaltigte pragmatisch eine ungeliebte Entnazifizierung; sie wurde beherrscht von Parteien mit einer enormen Prasenz und Organisationsdichte, die ihre Mitglieder doch vielfach nach ihrer Facon selig werden liessen; sie erlebte ein Wirtschaftswunder, auch wenn der Liberalisierungsschub des "Raab-Kamitz"-Kurses schliesslich stecken blieb; mit einer Sozialpartnerschaft, die Aufgaben ubernahm oder an sich zog, die anderswo dem Markt uberlassen wurden.
Die Erste Republik Osterreich (1918--1938)
Die Erste Republik wird meist als missratene Vorgangerin der Zweiten betrachtet. Dieser Zugang hat sich als Selbstbewusstsein stiftender Prolog der Zweiten Republik bewahrt, aber er tragt wenig bei zum Verstandnis der Zwischenkriegszeit. Lothar Hobelt bezeichnet die Erste Republik als ein Provisorium, das sich vom Charakter des Unfertig-Behelfsmassigen nie ganz zu losen verstand. Er schildert die Ereignisse der Jahre 1918-1938 nicht als Geschichte der versaumten Gelegenheiten, sondern "wie es eigentlich gewesen ist." Unter Benutzung der Archive aller drei Lager, von Industrie und Agrariern, aus der Sicht der Diplomaten und der zuweilen sehr undiplomatischen "Wehrverbande."
»Stehen oder Fallen?«

»Stehen oder Fallen?«

Lothar Höbelt

Bohlau Verlag
2015
sidottu
Die larmoyante Perspektive eines zum Untergang verurteilten Reiches wird der osterreichischen Politik im Ersten Weltkrieg ebenso wenig gerecht wie das Zerrbild eines willenlosen Vasallen des wilhelminischen Deutschland. Dieses Buch versucht die Politik des Habsburgerreiches in den Jahren 1914/18 - die innere wie die aussere - mit einem kritischen Blick auf derlei Klischees zu rekonstruieren. Politik ist die Kunst des Moglichen: Beim Verhaltnis der Nationalitaten zur Habsburgermonarchie handelte es sich nicht um eine Abschiedssymphonie, sondern um eine "Politik der zwei Eisen im Feuer" - darum, fur alle Eventualitaten gerustet zu sein, solange der Ausgang des Krieges unsicher war, solange man in den Worten Czernins nicht wusste, ob man "stehen oder fallen" wurde - und das blieb so bis zum Spatsommer 1918.
Franz Joseph I.: Der Kaiser Und Sein Reich. Eine Politische Geschichte
Franz Joseph I., ein Kaiser, der nicht bloss uber ein Reich herrschte, das einen "Anachronismus" darstellte, sondern der auch langst jeden Kontakt mit einer sich rapide verandernden Welt verloren hatte? Dieses Buch zeichnet ein ganz anderes Bild und unternimmt eine Neubewertung der Epoche und der Person Franz Josephs, der sich zu einem der bestunterrichteten Politiker seiner Zeit entwickelte und nach der Krise der 1860er-Jahre Schritt um Schritt seine innenpolitische Handlungsfreiheit zuruckgewann. Er verstand es, die Habsburgermonarchie in einem Zustand wohltemperierter Unzufriedenheit zu belassen, die kein gemeinsames Agieren der liberalen Krafte ermoglichte, aber auch nicht den Bestand ubergreifender Institutionen gefahrdete. Diese Balance, die standig nachjustiert werden musste, war das Geheimnis der Regierungskunst Kaiser Franz Josephs I.
Ferdinand III

Ferdinand III

Lothar Höbelt

ARES Verlag
2008
sidottu
Rechtzeitig zum 400. Geburtstag von Kaiser Ferdinand III. (13. Juli 1608 - 2. April 1657) erscheint diese umfassende, pointiert geschriebene Biographie. Der erbitterte Gegner Wallensteins übernimmt nach dessen Ermordung den Oberbefehl über das kaiserliche Heer, besiegt 1634 in der Schlacht bei Nördlingen die Schweden und wird 1637 zum Römisch-Deutschen Kaiser gekrönt. 1648 muß er den Westfälischen Frieden schließen, der den Dreißigjährigen Krieg beendet und die Macht des Kaisers im Reich stark beschränkt. 1657 stirbt der auch als Komponist und Förderer der Künste und Wissenschaften hervorgetretene Habsburger.