Kirjailija
Matthias Freytag
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 15 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2012-2024, suosituimpien joukossa Lästrygonenland. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
15 kirjaa
Kirjojen julkaisuhaarukka 2012-2024.
Alles ist totenstill, kaum mehr ein Licht in einem Fenster, meist nur schwarze L cher oder rollladengraue, blinde Fl chen. Aber die Stra enbeleuchtung brennt und verbirgt den Augen die Sterne des Nachthimmels. Allein die Stra e und die H userfassaden dr ngt sie ins kalte Licht, steinern und sch big gr ngrau. Durch den Kopf jagen ruhelos in Splittern, wie blitzende S gez hne, Bilder dieser Nacht. Ein Sehnen durchzieht uns. Zieht wohin?
"Es mu darum m glich sein, ein Medikament zu entwickeln, das sozusagen hypnoseartige Zust nde hervorruft, den eigenen Willen einer Person - nicht l hmt, sondern ffnet, offen macht f r Beeinflussung von au en und die Kontroll-, die Abwehrfunktionen au er Kraft setzt. Der Mensch bedarf der Leitung, vor allem solang er noch jung und formbar ist (Schule ). Welche Erziehungsm glichkeiten er ffnete doch solch ein Stoff. Und am geeignetsten f r die flexible Anwendung w re die liquide Form. Was H nschen nicht lernt ... ein Medikament, das die unterbewu ten Regionen im Menschen aufschl sse zur direkten Ineinflu nahme, b te auch >Hans
Warum bin ich hier, was will ich hier? Noch ist alles zu verworren, als da ich es beantworten k nnte. Andere Fragen also. Denn eins wei ich doch: Ich fuhr los, um Antworten zu finden. Ich fuhr los ... Das ist schon eine. Auf die Frage etwa, wie ich hierherkam. Es geschah, indem ich meine Tasche packte, eine Fahrkarte kaufte, mich in den Zug setzte und losfuhr. Das sei eine ganz vordergr ndige Antwort und genau betrachtet nicht einmal das, m chte manch einer da einwenden. Er h tte recht. Doch mit der wahren Antwort auf diese Frage w sste ich auch, warum ich fort bin, wohin ich auf dieser Reise will, was ich suche auf ihr ...
Ich befand mich damals auf dem Weg zu einer Ausstellung, in welcher Seebilder jenes Malers gezeigt wurden, der in diesen sp ten Arbeiten das, was dort dargestellt ist, derart als kaleidoskopisches Spiel von farbigen Lichtern und Schatten aufgefa t hat, da es dem Betrachter schwerf llt zu unterscheiden, wo von den Dingen das eine und wo das andre beginne; was ein Reflex der Gegenst nde selbst, was Widerschein ihrer Spiegelung auf der Wasserfl che oder blo es Funkeln und Schimmern des Wassers sei; wo man dieses Element oder vielmehr Luft und Himmel erkenne. Ich machte mich ohne besondere Reisevorbereitungen auf den Weg. Und mehr, als mir zuletzt lieb sein konnte, wurde ich in ein unvorhergesehenes Abenteuer verstrickt...
"Die Wirtschaft ist heut alles, was noch mein Fall ist", sagte Fall grimmig, der ganz in Schwarz gekleidet in der Washington-Bar an der Bar sa , als einziger Gast, denn drau en an der T r hing ein Schild: 'Wegen Trauerfall geschlossen'. Es war eine Beerdigung im engsten Kreise gewesen. Nicht mehr viele der alten Freunde und Bekannten hatten noch zu Frank Bohnschanze gehalten, einst erfolgreicher Kriminalkommissar, anschlie end noch erfolgreicherer Kriminalautor. Dann aber hatte er immer mehr getrunken, so da er, selbst ohne Glas oder Flasche in der Hand, bald eine Fahne um sich geschwenkt hatte wie etwa ein F nf-Mast-Vollschiff seine s mtlichen Segel. Und niemand wu te letztlich, was mit ihm los war, au er Jacky und nat rlich Fall, den die geistigen Nachwirkungen ihres letzten gemeinsamen Abenteuers auch in gef hrliche Gew sser gebracht hatten. "Dein Frankie, unser Frankie", begann Fall beinahe fl sternd, "Jacky, wie hast du ihn als Mitfinanzier genannt, stiller Teilnehmer?"- "Schtiller Teilhaber, w'sso?"- "Und das still hei t, niemand hat davon gewu t?"- "Jja doch, au er dem Fff'nanzamt."- "Und unsere korrekten mter verraten keine Vertraulichkeiten. Also h tte auch der blasierte Blazerlaffe nichts wissen d rfen... Jacky, da Frankie gerade jetzt - da dieser Abgesandte dich auf dem Friedhof - ich f rchte, Frankie hat sich nicht zu Tode gesoffen - nein, so wahr ich Zacharias Urs Fall hei e und an Zufall nicht glaube - da hat jemand nachgeholfen - mit einem Wort: Mord "
Was f r ein Dusel, dachte er, da der Hausmeister vergessen hatte, sein Feierabendbier einzukaufen, und deshalb zur Tankstelle gegangen und mit zwei Sechser-Pack Dosenbier zur ckgekehrt war. Nur darum hatte der den Brand rechtzeitig bemerkt und geistesgegenw rtig mit eigener Hand sofort l schen k nnen. Andernfalls w re das B ro l ngst lichterloh in Flammen aufgegangen und wom glich das gesamte Haus. Und in jedem Fall w ren alle Spuren, die der oder die T ter m glicherweise hinterlassen hatten, vernichtet gewesen. Aber ihm pers nlich h tte das B ro allein schon vollkommen gereicht, schlie lich handelte es sich um sein B ro, seine Firma: Z. U. Fall - Ermittlungen aller Art. Etwas war faul - keine Frage. Der fl chtigste Blick auf den aufgeschichteten Haufen bewies Fall, da es sich keinesfalls um einen zuf lligen Brand handelte. Jemand hatte allem Anschein nach gr ndliche Arbeit leisten wollen und h tte ohne mit der Wimper zu zucken ein ganzes abgebranntes Haus oder Schlimmeres in Kauf genommen. Ein Ger usch an der T r riss ihn aus seinen Gedanken. Ein kr ftiger Schatten zeichnete sich auf der Mattglasscheibe ab. Jemand versuchte sich vorsichtig am T rschloss. Sollte es den T ter nochmals an den Ort der Schandtat getrieben haben? Oder wollte man ihm auch noch pers nlich einen Besuch abstatten - um zu erfahren, ob er von dem, was er nicht wissen sollte, vielleicht doch schon etwas wusste...?