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Kirjailija

Matthias Steinbach

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2001-2024, suosituimpien joukossa Des Koenigs Biograph. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2001-2024.

Abgrund Metz

Abgrund Metz

Matthias Steinbach

Walter de Gruyter
2002
sidottu
Der Krieg um Metz und die Belagerung der Festung im Jahre 1870 gehoren zu den eher vernachlassigten Ereignissen des Deutsch-Franzosischen Krieges. Von den symbolisch hoch aufgeladenen und in der Erinnerung tief verankerten Schauplatzen Sedan oder Versailles verdeckt, wird leicht ubersehen, dass die Kapitulation der Festung Metz militarisch von kriegsentscheidender Bedeutung war und das Schicksal Elsass-Lothringens bestimmte. Zugleich sind die Ereignisse um Metz Beispiel dafur, dass Krieg, wie bei Clausewitz nachzulesen, ein sich Einlassen auf Ungewisses, wenig Kalkulierbares bedeutet, denn keineswegs ging alles so glatt, wie die gefilterte Memoirenliteratur spaterer Jahre glauben machen wollte, und die Opferzahlen lagen im Vergleich zu allen anderen Kriegsschauplatzen ungeheuer hoch. Ziel der Studie ist es, den Ausnahmezustand des Kriegsalltags mit all seinen Folgen fur Soldaten und Zivilisten innerhalb des Festungs- und Garnisonsstandortes zu schildern. Uber die Lebens- und Gedankenwelt der Menschen im Banne des Ereignisses hinaus wird nach den davon ausgehenden Wirkungslinien in die Zwischenkriegszeit gefragt - nach Metz als einem Schauplatz und Erinnerungsort nationaler Erziehung."
Des Koenigs Biograph

Des Koenigs Biograph

Matthias Steinbach

Peter Lang AG
2001
sidottu
Alexander Cartellieri gehoerte zu den wenigen deutschen "Frankreich-Historikern" der ausgehenden wilhelminischen Epoche. Gepragt durch seine Pariser Kindheit fand er in Philipp II. August, der Franzoesischen Revolution sowie den deutsch-franzoesischen Beziehungen Themen, die ihn uber lange Jahre beschaftigten. Beeinflusst von Rankes Idee der "germanisch-romanischen Kultureinheit" ist jedoch auf Cartellieris betont nationale Gesinnung hinzuweisen. Die Arbeit sucht nach Niederschlagen dieser Konstellation in Leben und Werk des Jenaer Historikers. Vor allem im Spiegel seiner von 1878 bis 1954 akribisch gefuhrten Tagebucher erscheint Cartellieri als Reprasentant einer exklusiven sozialen Gruppe, als Wilhelminer oder Mandarin, als Bildungsaristokrat, der sich dem Verlust seiner Exklusivitat letztlich vergeblich entgegenstemmte, dabei aber als Wissenschaftler und Hochschullehrer Beachtliches leistete.