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Kirjailija
Nee Popelubu
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 33 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2014-2015, suosituimpien joukossa Bildlyrik. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
"Wahre Satire verletzt nicht - sie t tet." Lec Das Dictum von Lec unterscheidet Satire von Comedy und Witzigkeiten, die uns im Fernsehen allzu oft als Satire angedient werden. Der Autor schl gt sich begeistert auf die Seite von Lec. Ein opulentes Hochfest wahrer Satire.
Edle Pretiosen der Lyrik von Walther von der Vogelweide ber R.M. Rilke bis zu Charles Bukowski wurden vom Parodisten neu gefasst. Zum Kreischen komische Persiflagen von Heinrich B ll ber Thomas Mann bis Stephen King. Ein satirisches Hochamt.
Auf den Brettern, die die Welt deuten, wird ein weihevolles St ck aufgef hrt. Es raunt gar viel von tiefer Bedeutung. Etliche deviative Texte und zahlreiche Bilder entlassen aus ihrem Horn eine F lle von Gedanken. Eine fr hliche Frechheit.
"Ende 1961 las ich irgendeine Statistik, die nachwies, dass die Mehrheit der heutigen Menschheit nicht lesen und schreiben kann. Und pl tzlich fiel mir ein zu versuchen, ein Gedicht so zu schreiben als schriebe es ein Analphabet." Jiri Kolar Konsequent wird dieser Gedanke in die Praxis umgesetzt. Mit der Bildsprache werden Zust nde geschildert, Geschehen erz hlt.
Ein Lese- und Bilderbuch mit hohem Suchtfaktor. Wie auch immer die Texte bei ihrem Auftritt daherkommen m gen - aufgedonnert mit philosophischen Duktus, lyrisch gewandet, im sachlichen Anzug des Journalismus oder surreal gekleidet in einer der 44 Kollagen -: immer winkt und gr t der bl hende Nonsens aus den Knopfl chern. Ein ppiges Festmahl f r Freunde der intelligenten und inhaltsfreien Bl delei.
Zu jener Zeit, als den Herstellern von B chern die modernen Reproduktionstechniken noch nicht zur Verf gung standen, verwendeten sie zur Illustration Stahl-, Kupferstiche und (seltener) Holzschnitte. Gerne greife ich, so in diesem Buch, auf die alten Bilder zur ck wenn ich einen Text von mir illustriere. Ein weiterer Gedanke. Traditionell dient eine Illustration der bildlichen Darstellung, der Erweiterung und Vertiefung dieser Textpassage. Die Illustration "dient" dem Text. Nach meinem Konzept, das eine Verschmelzung von Wort und Bild anstrebt, hat die Illustration ein wesentlich anderes Ziel. Sie will den Leser anregen, zu dem in dem Textabschnitt angesprochenen Thema eine eigene Geschichte zu fabulieren. Auf diese Weise entsteht mit Hilfe der Phantasie des Lesers eine "Gesamtkollage": einem St ck Text gem Erz hlstrang des Autors - einem erweiterndes Phantasiegebilde des Lesers - einem St ck Text ... usw. Man kann das Verh ltnis von Textteilen und Bildern auch als Synonyme bezeichnen. Dieses Konzept erm glicht mir auch, Bilder, die in einem anderen Zusammenhang geschaffen wurden, zu verwenden.
Spott, Ironie, Kommentar, Illustration, inhaltsfreie Formung: erstaunlich vielgestaltig sind die Kollagen, die Nee Popelubu bei einem Rundgang durch seine Werkstatt und seine Galerie vorstellt. Bewundernswert.
Von satirischen Leckerbissen bis zum total abgedrehten Nonsens: Nee Popel-ubu greift mit unb ndiger Lust in sein breit gef chertes Repertoire. Ein diebisches Vergn gen
Die Katastrophen mit den vielen Toten, die das Lieblingsfressen des Sensations- und Krawalljournalismus sind, interessieren Nee Popelubu nur am Rande. Er wendet sich mit Inbrunst den wahren Katastrophen zu. Solchen unter den Reichen, auch den Armen und sogar solchen zu. Keine Schonkost. Mit bei ender Satire, aber auch empathischem Verstehen, schildert der Autor die Zust nde vom Park unter der Skyline der Geldvermehrungsmaschinen Frankfurts bis zum Damenfriseursalon von Belonglas. Nee Popelubu zelebriert ein Hochamt der am sant-nachdenklichen Art.
Die in dem Buch wie kostbare Perlen im Geschmeide versammelten 38 Satiren und Persiflagen behandeln mit dem starken Gesp r des Autors die zu kritisierenden Zust nde und Aufkl rungsbed rftiges in der Gesellschaft und der in ihr handelnden Personen. Satire als Aufkl rung, meist schonungslos mit Cayenne gew rzt, dann wieder mit schlitzohrigem Humor oder (selten) mild ges uert; auch Ausfl ge ins Absurde und Groteske. Doch nie in der Art der hirnreduzierten Banalit ten eines Commedian, der lediglich Schenkelklopfen als Ziel anstrebt. Vielmehr ein Lachen, das im Halse stecken bleibt, als Methode, um das eigentliche Ziel der Satire zu erreichen: Aufkl rung. Die 57 Kollagen erz hlen eigenst ndige Geschichten, r tselhaft, verschwurbelt, jenseits herk mmlicher Bildlogik. Ein opulentes Hochamt f r die Liebhaber des Komischen.
Verzaubernde Kollagen wie von einem anderen Stern. Sie sind davon eine Illustration der Texte zu sein, weit entfernt. Sie erz hlen eigene, sehr merkw rdige, manchmal auch heitere Geschichten. Planetarische Ereignisse von interstellarer Sprengkraft k nden von den Kulturen ferner Welten. Humorvoll, meist verschmitzt, r tselhaft. Seltsame saloppe (Kurz-) Texte, durchweg schnoddrig geschrieben. Selten folgen sie den herk mmlichen Regeln. Wunderbar verr ckt. Sinnfrei, nicht sinnlos. Jenseits der uns gel ufigen Logik. Surreal, absurd, sibyllinisch, hintersinnig, ja manchmal auch hinterfotzig. Ein Riesenspa f r die Freunde der Groteske. Die Welt, in der unsere Gesellschaft und wir leben, wird uns durch poetische Verdichtungen in einzelnen Strukturen n her gebracht. Gigantisch
Ein satirischer Zerberus verbellt voller Zorn seine Beute. Mit inbr nstiger Vorliebe zieht er Politiker, Medien und Promis durch den Kakao. Die zahlreichen Kollagen mildern nicht die Sch rfe der Texte; sind sie doch selbst von derbem Spott und grinsender Ironie durchzogen.
Ein v llig au erirdischer Leckerbissen f r die Freunde von SF-Persiflagen. Science fiction der stacheligen Sorte, frech und ungew hnlich lustig. Hinter der Erz hlung blitzt immer wieder die bei ende Satire der Kosmonauten von einem anderen Planeten an den Unarten der Erdlinge hervor. Abgr ndiger Humor verziert diese Delikatessen. Alles andere als ein literarischer Liebest ter. Eine Frechheit, die ihresgleichen sucht.
Gleich einem feurigen Pfeffersteak muss Satire gr ndlich gepfeffert sein, um zu einem Leckerbissen zu werden. Fade Witzigkeit berl sst sie den Comedians. Satiren die sich gewaschen haben.
Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus Post iucundam iuventutem post molestam senectutem nos habebit humus, nos habebit humus Studentenst dtle Freiburg i. Brsg. Der Student Johannes erlebt herzergreifend H hen und Tiefen des Lebens. Mit leichter Ironie gew rzte Erz hlung.
Deutschland ist ein wunderbares Land. Doch die Menschen und die Gesellschaft haben Macken. Politiker und normale Menschen, Medien, insbesondere das Fernsehen: Macken, Macken, Macken liegen wie angefaultes Fallobst herum. Von diesen erz hlt Jupp in seinen Geschichten, nachdenkliche Anschl ge auf das bequeme Weiter-so. Scharfe Satire, milder Spott und kr ftige Ironie pr gen das Bild. Ein schwelgendes Wortspiel f r Kenner und Liebhaber dieses Genres.
"... Lieblingsspielzeug, einer Beretta, in Deutschland arbeitete ich immer mit einer Walther PP als Arbeitsger t." Mit diesem Wissen ber Jacobos Vorlieben verwundert es nicht, dass ihn seine Karriere zum besten Au endienstmitarbeiter eines Clans aus Camorrmafio, einer Gemeinde nicht weit von Neapel, f hrte. Ob in Italien, Deutschland, Bolivien, Frankreich ..., immer erfolgreich waren die Gesch fte von Jacobo. Die Mafiaklamotte w re sehr lustig, spiegelte sie nicht die grausame Realit t.
Menschliches geschieht bei Spie ern, Akademikern, Kulturbeflissenen und "Normalos." F r Nee Popelubu meist Anlass f r Ironie, Satire, Spott oder Persiflage. F r Liebhaber komischer Texte ein Hochamt.
Irgendwo, ist eine irgendwo in S ddeutschland gelegene unbeschreibliche Gemeinde. Dort ist Yvonne die Seele der "Hochkultur", w hrend die Hochw rden, der Pfarrer Hilarius, mit dem Vikar Tuntig die Pfarrkirche betreuen. Mittelpunkt der Gemeinde ist das Gasthaus "Linde" mit dem legend ren Stammtisch. Mit lockerer Ironie werden das Geschehen im Ort und die Menschen bedacht.