Kirjailija
Philipp Graf
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2008-2025, suosituimpien joukossa Die Bernheim-Petition 1933. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
4 kirjaa
Kirjojen julkaisuhaarukka 2008-2025.
Ausgeschlagenes Erbe: Die Judische Geschichte Halberstadts in Der DDR
Philipp Graf
Vandenhoeck Ruprecht
2025
nidottu
Bis zum Zweiten Weltkrieg beherbergte Halberstadt eine der bedeutendsten judischen Gemeinden Mitteldeutschlands. Dies druckte sich in der Einwohnerschaft aus und auch darin, dass die kleine Stadt im Vorharz eines der Zentren der Neo-Orthodoxie in Deutschland war. 1942 wurden die letzten verbliebenen Judinnen und Juden deportiert und Halberstadt 1945 durch alliierte Bombenangriffe stark zerstort. Die judische Stadtgeschichte fiel daraufhin der Vergessenheit anheim, bis Ende der 1970er Jahre kirchliche Kreise die Erinnerung aufleben liessen. Philipp Graf betrachtet in seinem Essay den staatlichen, stadtischen und zivilgesellschaftlichen Umgang mit der judischen Vergangenheit in vier Jahrzehnten DDR. Vor dem Hintergrund bis in die Gegenwart zu vernehmender antisemitischer Vorbehalte in der Stadt fragt der Autor, inwieweit sich der "verordnete Antifaschismus" und die politische Kultur der DDR hierin Ausdruck verschaffen und beeinflussen, wie in Halberstadt und in den neuen Bundeslandern insgesamt uber Juden, Judentum und judisches Leben gesprochen wird.
Zweierlei Zugehorigkeit: Der Judische Kommunist Leo Zuckermann Und Der Holocaust
Philipp Graf
Vandenhoeck Ruprecht
2024
sidottu
In May 1933, the so-called Bernheim petition was submitted to the League of Nations in Geneva on behalf of the Paris Comité des Délégations Juives. With it, the disenfranchisement of German Jews by National Socialist Germany was charged under international law. It caused all anti-Jewish laws in Upper Silesia to be suspended by 1937. This complaint, its genesis and its astonishing consequences from today's point of view have largely been forgotten, as has Jewish minority diplomacy as a whole or its individual representatives, e.g. Leo Motzkin, Emil Margulies or Nathan Feinberg. Philipp Graf examines the petition in the context of the general minority problems of the interwar period gives insights into the practice of non-governmental Jewish interest representation.