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Kirjailija

Ronald Hitzler

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 8 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1988-2016, suosituimpien joukossa Old School - New School?. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

8 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 1988-2016.

Mega-Event-Macher

Mega-Event-Macher

Ronald Hitzler; Gregor Betz; Gerd Möll; Arne Niederbacher

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2012
nidottu
Im Jahr 2010 fand im Ruhrgebiet das Kulturereignis Europas im frühen 21. Jahrhundert statt: die ‚Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010‘. An dessen Planung und Durchführung war eine unüberschaubare Zahl von Akteuren über einen langen Zeitraum hinweg zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten in mannigfaltigen Konstellationen beteiligt, die dabei mit multiplen Taktiken und Strategien (zumindest auch) ihre Sonder- und Eigeninteressen verfolgten. Das zentrale Erkenntnisinteresse der hier vorgelegten ethnografischen Studie lautet, wie dieses hochkomplexe Ereignis so organisiert werden konnte, dass es am Ende doch ‚klappte‘. Genauer gefragt: Welche Handlungsprobleme wurden dabei insbesondere von den Mitarbeitern der zum Zweck des ‚Mega-Event-Machens‘ gegründeten Sonderorganisation auf Zeit – der RUHR.2010 GmbH – wie bewältigt?
Eventisierung

Eventisierung

Ronald Hitzler

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2010
nidottu
Zu konstatieren ist ein Trend zur Eventisierung des Lebens in der Gegenwartsgesellschaft schlechthin. Der Begriff „Eventisierung“ bezeichnet zum einen die Verspaßung von immer mehr Bereichen unseres sozialen Lebens mit einer bestimmten Art kultureller Erlebnisangebote, zum anderen das Machen konkreter Events – sowohl durch Anreicherung kultureller Traditionsveranstaltungen mit zusätzlichen Verlustierungselementen als auch durch strategische Neuschöpfungen von Unterhaltungsformaten für möglichst viele Menschen. Illustriert wird dieser Befund anhand konkreter Studien zum Weltjugendtag (2005 in Köln), zur Kulturhauptstadt („Metropole Ruhr“ 2010) und zur Loveparade – bis hin zu deren düsterem Ende (Duisburg 2010). Die Zeitdiagnose mündet in die Frage, ob (auch) „Eventisierung“ möglicherweise ein „Juggernaut“ ist.
Leben in Szenen

Leben in Szenen

Ronald Hitzler; Arne Niederbacher

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2010
nidottu
Szenen sind 'wolkige' Formationen: Sie sind ständig in Bewegung und ändern fortwährend ihre Gestalt. Aus der Ferne scheinen die Ränder scharf zu sein und eine klare Gestalt zu ergeben. Je mehr man sich ihnen nähert, desto stärker jedoch verliert sich dieser Eindruck. Abgrenzungen erweisen sich als äußerst diffus, die Ränder überlappen sich mit anderen Szene-Rändern oder erstrecken sich – nach unterschiedlichen Richtungen ausfransend – in heterogene Lebensstilformationen und Publika hinein. Natürlich können Szenen gleichsam als Sozialisationsagenturen im Dienste der Erwachsenen-Gesellschaft fungieren. Vor allem aber spannen Szenen eigenständige kulturelle Räume auf, die von Menschen getragen werden, welche wir durchaus als 'Jugendliche' bezeichnen können, aber eben in einem für Erwachsene typischerweise recht unbequemen Sinne: Jugendliche im dabei implizierten Verstande sind nicht grundsätzlich junge Menschen – auch wenn ihr Alter (noch) sehr häufig zwischen 15 und 25 liegen mag.
Jackpot

Jackpot

Jo Reichertz; Arne Niederbacher; Gerd Möll; Miriam Gothe; Ronald Hitzler

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2010
sidottu
Die vorliegende Studie untersucht als erste ihrer Art die Geldspiel-Kultur in deutschen Spielhallen. Anhand von teilnehmender Beobachtung und beobachtender Teilnahme, von Gesprächen und Dokumentenanalysen wird rekonstruiert, welche soziale Ordnung die Spieler vorfinden, wie sie sich diese aneignen und wie sie damit die Kultur der Spielhalle immer wieder neu gestalten. Dabei wird deutlich, dass sich die Kultur in Spielhallen mit den Begriffen 'Herausforderung' und 'Bewährung' wesentlich angemessener beschreiben lässt, als mit 'Spielen um Geld' und 'Spielsucht'.
Megaparty Glaubensfest

Megaparty Glaubensfest

Forschungskonsortium Wjt; Winfried Gebhardt; Andreas Hepp; Ronald Hitzler; Michaela Pfadenhauer; Julia Reuter; Waldemar Vogelgesang; Ursula Engelfried-Rave; Jörg Hunold; Veronika Krönert

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2007
nidottu
Köln im August 2005. Die rheinische Metropole befindet sich im Ausnahmezustand. Es ist Weltjugendtag und der Papst ist in der Stadt. Doch nicht nur Köln und das Rheinland sind außer Rand und Band. Ganz Deutschland befindet sich in einer Art von 'religiösem Taumel'. Angestachelt durch eine flächendeckende Medienberichterstattung scheint es kein anderes Thema mehr zu geben als den Besuch des Papstes und das Glaubensfest der katholischen Jugend. Selten zuvor wurde in Deutschland das Katholischsein so enthusiastisch und so ausgelassen gefeiert. Dem 'Geheimnis' dieses besonderen Ereignisses auf die Spur zu kommen, ist Absicht und Ziel dieses Buches.
Sinnwelten

Sinnwelten

Ronald Hitzler

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1988
nidottu
1) Vgl. Weber 1973, bes. S. 427-474 und 541-581. - Zu Schutz im UEberblick vgl. Thomason 1982 und Wagner 1983. 2) Sonst ware wohl auch Webers Generalthese von der zunehmenden Ra- tionalisierung und Burokratisierung westlicher Gesellschaften nicht zu be- grunden (vgl. z. B. Weber 1972, S. 196). 3) Im Gegensatz zu Talcott Parsons, der ja ebenfalls bei Weber seinen Ausgang genommen hat, weshalb Schutz zunachst falschlicherweise ver- mutete, sie hatten gemeinsame Fragestellungen (vgl. hierzu Schutz/Par- sons 1977). 4) Vgl. z. B. Schutz 1974, S. 115ft, 1971b, S. 80ff, Schutz/Luckmann 1984, S.33ff. 5) Verstehen als Vorgang, der sich auf meine eigenen Bewusstseinsleistun- gen bezieht, liegt einerseits logisch dem Verstehen des Anderen zugrunde, andererseits aber ist empirisch Selbstverstehen ein Produkt dessen, was in der Tradition des symbolischen Interaktionismus seit Charles Horton Coo- ley (1902) als 'Spiegelungsprozess' bezeichnet wird, also sozusagen eine UEbertragung des Verstehens Anderer auf mein Bewusstsein. 6) Vgl. Schutz 1974; vgl. hierzu auch Eberle 1984, S. 45ft. 7) Vgl. Schutz 1971b, S. 174ff und 207ft, 1971c, S. 86ff; siehe z. B. auch Grathoff 1983. 8) Dabei braucht es garnicht um derzeit ideologisch aufgeladene Fragen zu gehen, wie die, ob Manner fur Frauen und ob Frauen fur Manner grund- satzlich 'wie ich' sind oder nicht. Problematisch wird es u. a. bei Behinde- rungen, bei aussergewoehnlichen Bewusstseinszustanden, bei Kindern Onsb.