Kirjailija
Thomas Kaufmann
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 32 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1992-2026, suosituimpien joukossa Zwinglis Disputationen. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
32 kirjaa
Kirjojen julkaisuhaarukka 1992-2026.
An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung
Thomas Kaufmann
Mohr Siebeck
2016
nidottu
Die Adelsschrift ist ein Schlüsseldokument der frühen Reformation; in ihr zeigt sich Luther erstmals als jener Reformator, der das lateineuropäische Kirchenwesen in seiner bestehenden Form radikal in Frage stellte. Im Spiegel der hier erstmals vollständig kommentierten Adelsschrift stellt sich die Reformation als radikaler Traditionsbruch dar. Thomas Kaufmann erläutert sie deshalb sprachlich, historisch-sachlich und theologiegeschichtlich und interpretiert sie in ihrem historischen Kontext."[Kaufmanns] Kommentar zur Adelsschrift wird sich seinen Platz unter den Hilfsmitteln zum Lutherstudium bei Fachkollegen zweifellos erobern."Armin Kohnle in Luther, 86. Jahrgang 2015, H.1, S. 49/50"Zweifelsohne ist Kaufmann ein Standardwerk zu einem sehr speziellen Thema gelungen, das seine reichen Inhalte durch interessierte Lektüre entfalten wird."Stefan Michel auf www.sehepunkte.de/2014/09/24474.html "[Kaufmann] schöpft aus dem Vollen seiner nunmehr über 25-jährigen Beschäftigung mit Luther und der frühen Reformationszeit in Wittenberg und akzentuiert seine Deutungen im Kontext der in Göttingen seit langem verfolgten Reformationsdeutung unter besonderer Berücksichtigung ihres literarischen Schaffens und der publizistischen Breitenwirkung."Markus Wriedt in Archiv für Reformationsgeschichte 43 (2014), S.18/19"Dass dieser Kommentar eine exzeptionelle wissenschaftliche Leistung darstellt, steht außer Frage. Zugleich mag er freilich auch als ein impliziter Mahnruf im Vorfeld des 2017 zu begehenden Reformationsgedenkens verstanden sein."Albrecht Beutel auf www.thlz.de/buch_des_monats.php
An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung
Thomas Kaufmann
Mohr Siebeck
2014
sidottu
Die Schrift An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung aus dem Frühsommer 1520 gehört zu den zentralen Dokumenten der frühen Reformationsgeschichte. Über der Abfassung und Publikation dieses Textes ist Luther zum 'Reformator' geworden; mit dessen Wirken ist die tiefgreifendste Zäsur innerhalb der Geschichte der lateineuropäischen Kirche und die einschneidendste Umgestaltung wesentlicher ihrer Ordnungen und Lehren verbunden. Mit der Adelsschrift nimmt Luther die Trennung von der Papstkirche literarisch vorweg, die er mit der Verbrennung des kanonischen Rechts am 10.12.1520 öffentlich inszeniert. Wesentliche Erscheinungen des überkommenen Kirchentums - die klerikale Amtshierarchie, das Pfründensystem, das Mönchtum, der Zölibat, die Heiligenverehrung, die Messstiftungen, das Wallfahrtswesen und anderes mehr -, auch das diesem zugrundeliegende kanonische Rechtssystem, büßten ihre bisherige Schlüsselrolle ein bzw. fielen einer definitiven Verdammnis anheim, die innerhalb der vorangegangenen Kirchengeschichte ihresgleichen sucht. Das hier erstmals entfaltete Konzept des Allgemeinen Priestertums der Glaubenden und Getauften stellt eine 'kopernikanische Wende' des Kirchenverständnisses dar. Bei dem vorliegenden ersten historisch-kritischen Kommentar der Adelsschrift geht es vor allem darum, die unverzichtbaren Voraussetzungen für ein angemessenes Verständnis des Textes zu bieten. Thomas Kaufmann erläutert ihn deshalb sprachlich, historisch-sachlich und theologiegeschichtlich und interpretiert ihn in seinem historischen Kontext.
Thomas Kaufmann stellt Luthers "Judenschriften" vor dem Hintergrund der sich dramatisch verändernden historischen Kontexte der Reformationszeit und im Kontext der zeitgenössischen Debatten dar."Insgesamt besticht Kaufmanns Studie durch ihre Gelehrtheit und ihren detektivischen Spürsinn."Sina Rauschenbach in Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 30 (2011), S. 256-257"Kaufmanns Buch verbindet präzise Quellenarbeit mit einer belesenen Wirkungs- und Forschungsgeschichte bis in die allerjüngste Zeit."Hiram Kümper in Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung 63 (2012), S. 384-385."Die sehr lesenswerte Forschungsarbeit wird durch fünfzehn kenntnisreiche Anhänge zu Detailfragen abgerundet."Michael Volkmann in Judaica 68 (2012), S. 190-191
Die Diskussionen um Kontinuitäten und Umbrüche zwischen dem späten Mittelalter und der Reformationszeit nötigen zu einer Klärung der historiographischen Stellung der Reformation. Im Zentrum der einzelnen Studien dieses Buches steht die Frage nach dem "Anfang" der Reformation als eines in sich komplexen Ereignisses. Dabei zeigt sich, dass die literarischen Akteure der reformatorischen Bewegung, allen voran Luther, Traditionen konstruierten, in denen sie ihre Anliegen legitimierten und plausiblisierten. An den "Anfängen" der Reformation stehen auch bestimmte Traditionskonstruktionen der vorreformatorischen Ketzergeschichte, des Bibelgebrauchs und der reform- und der politiktheoretischen Literatur des 15. Jahrhunderts.Ein weiterer Schwerpunkt in Thomas Kaufmanns Studien liegt auf den Kommunikationsdynamiken, die die Reformation mittels "neuer Medien" über den Bereich der akademischen Diskussionen in eine breitere Öffentlichkeit getragen haben. Lehrbildungen und Identitätsentwürfe, die den inneren Zusammenhang und die Dissoziationsprozesse der reformatorischen Bewegung darstellen, bilden einen weiteren Fokus. Dem Verfasser geht es im Kern darum, Luther und die unterschiedlichen Rezeptionen, die ihm zuteil wurden, aufeinander zu beziehen. Dies wird vornehmlich an Texten und Sachverhalten der frühen 1520er Jahre aufgezeigt.
In der FrÃ"hzeit der Reformation fanden an zahlreichen Orten kirchlich-politische Veranstaltungen statt, bei denen die Anhänger der neuen Lehre ihre Ãberzeugungen in der Form des Gesprächs, als "Disputationen", öffentlich verfochten und zur Debatte stellten. In der Regel wurden diese Veranstaltungen von den weltlichen Obrigkeiten, vor allem Stadtregierungen, einberufen und geleitet, sollten diesen im Widerstreit der Meinungen zur Wahrheitsfindung dienen und fÃ"hrten vielfach dazu, den Ãbertritt des betreffenden Ortes oder Landes zur Reformation zu legitimieren.Als "Erfinder" dieser Disputationen kann der Schweizer Reformator Ulrich Zwingli gelten, der erstmals im Januar 1523 in ZÃ"rich ein solches Projekt realisierte. In der Folge machte die Erfindung in ganz Deutschland und auch jenseits der Grenzen Schule. Sie gehört zu den wichtigsten MaÃnahmen, mit denen evangelische Kirchenbildung vorbereitet worden ist.Das Buch ist die Neuausgabe einer in den Jahren 1970, 1974 und 1999 in drei Teilen erschienenen Monografie, in der diese Veranstaltungen erstmals in ihrem Zusammenhang gesehen und dargestellt worden sind.
No Turks, no Reformation? Thomas Kaufmann explores Christian attitudes to the expanding Ottoman Empire in the late Middle Ages. This title includes a German text.
T Thomas Kaufmann untersucht die Publikationen der sogenannten "Herrgotts Kanzlei", die in der Zeit der Interimskrise in Magdeburg über 400 Drucke produzierte und so den einzigen wirksamen Widerstand gegen die Religionspolitik Karls V. artikulierte. Sie hat deshalb für die Deutung der lutherischen Reformation und deren interner Pluralisierung eine historische Schlüsselrolle inne.Ausgehend von einer Rekonstruktion des protestantischen 'Erinnerungsortes' "Herrgotts Kanzlei", der insbesondere durch Wilhelm Raabes gleichnamigen Roman große Popularität erlangte, werden die infrastrukturellen Voraussetzungen, vor allem die Drucker, vorgestellt, das Material kategorisiert und in literarischer, publikationsstrategischer und theologischer Perspektive quantitativ und qualitativ analysiert. Der Autor stellt die Voraussetzungen des Projektes der antiinterimistischen Publizistik in der Magdeburger Reformationsgeschichte und die Haltung des Rates dar und beschreibt ihre rechtshistorischen Bedingungen. Die Basis der Studie bildet eine im Anhang publizierte Bibliographie, die erstmals das gesamte Druckschaffen der Magdeburger Offizinen in der Zeit der Interimskrise zuverlässig dokumentiert. Die gesamte Tätigkeit der Magdeburger Publizisten steht unter dem Vorzeichen einer dramatisch zugespitzten apokalyptischen Naherwartung. Von hier aus fällt ein neues Licht auf den Vorgang der Reformation als ganzen.
Das Italienische Kartellgesetz Von 1990 Und Sein Verhaeltnis Zum Europaeischen Recht Der Wettbewerbsbeschraenkungen
Thomas Kaufmann
Peter Lang AG
1993
nidottu
Italien hat sich am 10. Oktober 1990 als letztes Land der Europaischen Gemeinschaft ein Kartellgesetz gegeben. Angesichts eines immer enger zusammenwachsenden europaischen Marktes und der gestiegenen Bedeutung des EG-Kartellrechts stellte sich dabei das auch fur die anderen EG-Mitgliedsstaaten immer wichtiger werdende Problem, nationales mit europaischem Kartellrecht zu harmonisieren. Das italienische Gesetz entscheidet sich fur eine weitgehende Ubernahme der Formulierungen von Art. 85/86 EWG-Vertrag und der neuen europaischen Fusionskontrollverordnung ins nationale Recht. Andererseits verbleiben doch bedeutsame Unterschiede zum EG-Kartellrecht. Ziel der Arbeit ist es, vor allem diese Unterschiede herauszuarbeiten und dabei die wettbewerbspolitischen Vorstellungen zu analysieren, die dem Gesetz zugrundeliegen und die fur die praktische Anwendung des Gesetzes von grosser Bedeutung sein werden."
Die Abendmahlstheologie der Straßburger Reformatoren bis 1528
Thomas Kaufmann
Mohr Siebeck
1992
sidottu