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Kirjailija

Timo Kölling

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 15 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2017-2025, suosituimpien joukossa Ernst Jünger und die Nichtvergeßlichkeit. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

15 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2017-2025.

Verkennung der Lage

Verkennung der Lage

Timo Kölling

BoD - Books on Demand
2025
pokkari
Verkennung der Lage ist Timo K llings sechster Gedichtband und enth lt siebenundzwanzig Gedichte, die zwischen Sommer 2023 und Winter 2025 entstanden sind. Dieses Mal h lt der Verfasser es f r unn tig, begleitende Hinweise zu geben. Die Gedichte sind, wie sie sind, und sagen, was sie sagen.
Silhouetten im Nebel

Silhouetten im Nebel

Timo Kölling

Books on Demand
2020
pokkari
Die Silhouetten im Nebel sind Timo K llings naives und weltfremdes Erstlingswerk. Es ist das Tagebuch eines Einundzwanzigj hrigen, den es dr ngt, sein Gehen und Schauen, F hlen und Denken festzuhalten. Er, der mit einem in der Jugend publizierten Black-Metal-Magazin bereits ein gewisses Publikum gewonnen hat, sieht sich am Anfang seiner Autorschaft stehen und erkennt, da die Zur ckgezogenheit in seinem Heimatdorf Veltheim an der Weser der Schutzraum ist, dessen er zur Verwirklichung seiner Aufgabe bedarf. Ich glaube, da ich gerade dabei bin, mich sehr zu ver ndern, hei t es in den Aufzeichnungen, die den Zeitraum vom 4. September 1999 bis zum 2. Januar 2000 umfassen. Die Ankunft der dunklen Jahreszeit wird ineins geschaut mit der Dunkelheit des Zeitalters und dem Nahen der Jahrtausendwende. Die Tageb cher Ernst J ngers, die K lling in dieser Zeit liest, werden ihm zum Kraftquell und f rben auch stilistisch auf ihn ab. Wiederkehrende Themen sind die stille Betrachtung der d rflichen Natur, n chtliche Tr ume, Gespr che mit Freunden, die langsame Ann herung an das Christentum, die Entfremdung von der Gegenwart, das Verh ltnis von K rper, Geist und Seele, sowie Initiation, Magie und M nnlichkeit. F r die vorliegende Neuausgabe wurde der Text der Erstausgabe gek rzt und berarbeitet. Es galt, eine Fassung herzustellen, die sprachlich den heutigen Anspr chen des Verfassers gen gt, ohne an Ton und Inhalt der Erstfassung mit ihren Einseitigkeiten und wohl auch Irrt mern etwas zu ndern.
Die Waage im Ungrund oder Aristoteles als konservativer Revolutionär
Es ist Tradition deutschen Rechtsdenkens, in Krisenzeiten die Wiederkehr des abendl ndischen Naturrechts zu beschw ren. Was aber das Naturrecht sei, wird nicht ausreichend bedacht. Schuld hieran tr gt die Ungenauigkeit des neuzeitlichen Naturbegriffs. Sie widerspricht der Genauigkeit des Denkens Aristoteles', dem Vater des Naturrechtsgedankens. Der Verfasser der Metaphysik, einem der Ausgangsb cher der abendl ndischen Philosophie, konnte aber das Recht nicht auf die Natur gr nden, wie der Begriff Naturrecht es nahelegt, weil es in der Antike die Natur als solche nicht gab. Was sp ter im Lateinischen die Natur genannt wurde, konnte nur deshalb in den Vorstellungsraum eintreten, weil zuvor Aristoteles, der erste konservative Revolution r der eurasischen Tradition, im Recht die urspr nglichste aller Ordnungen erkannt hatte. Das Naturrecht gr ndet nicht das Recht auf die Natur, sondern vielmehr die Natur auf das Recht. Es ruht nicht einem metaphysischen Grund auf, sondern ist die Waage im Ungrund. Das griechische Wort Physis meint anderes und mehr als Natur. In diesem Punkt kn pft das Naturrechtliche Fragment an Heideggers Auslegung des Physis-Begriffs an. Physis und Energeia, Kinesis und Entelecheia - f r jedes dieser vier Grundw rter der aristotelischen Metaphysik wird in K llings Traktat ein deutsches Wort gesucht und gefunden, das den urspr nglichen Sinngehalt pr zise abbildet. Im Zusammenspiel der vier W rter entsteht die erste und f r alle Zeiten pr gende abendl ndische Erkenntnis- und Rechtsfigur: die der Grenze. Europa ist Grenzland, das seine Ordnung auf die Figur der Grenze baut - oder es ist nicht. In der Denkfigur der Grenze besitzt die politische Organisation der Ordnung, die f r Europa zur berlebensfrage geworden ist, ihr tiefstes und ltestes Fundament.
Versuch eines Winters

Versuch eines Winters

Timo Kölling

Books on Demand
2018
pokkari
Die von H lderlin angstvoll prophezeite Weltnacht ist das Thema von Timo K llings zweitem, erstmals 2003 ver ffentlichtem Gedichtband "Versuch eines Winters". Umrahmt von einem Liebes- und Streitgespr ch zwischen Apollon und Dionysos, gestalten die Gedichte den Untergang der mythischen Ganzheit (und des menschlichen Aufgehobenseins in ihr) auf paradoxe Weise als Einbruch des Mythischen selbst in die Menschenwelt und -seele. Am Ende stehen "Scherben und Runen", die kaum mehr eine Unterscheidung zwischen Ernst und Ironie, Schw rze und Licht, Hoffnungslosigkeit und Erwartung eines Rettenden zulassen - und doch, am Schlu des Bandes, ihre Synthese in einer Ode "Heidelberg" finden, die H lderlins gleichnamiger Ode aus dem Jahr 1800 antwortet. Die hiermit vorgelegte berarbeitete Neuausgabe 2018 ist als Ausgabe letzter Hand anzusehen. Manche der Gedichte der vergriffenen Erstausgabe erscheinen unver ndert, andere in neuer Fassung.
Hölderlins Landschaft

Hölderlins Landschaft

Timo Kölling

Books on Demand
2017
pokkari
K llings H lderlin-Essay verortet den Schl ssel zum Gesamtwerk des Dichters in dem ber hmten Gedicht H lfte des Lebens. Mit dem Bruch, den dieses Gedicht markiert, konnte H lderlin sich nicht l nger als Dichter-Priester, als Verk nder des G ttlichen oder Heiligen empfinden. Stattdessen wurde er zum Wanderer, zum Eingeweihten der Landschaft. Dies blieb nicht ohne Folgen f r den hymnischen Sp tstil. Dieser nimmt seinen Anfang im Jahr 1800 in der Ode Heidelberg. Mit ihr wird H lderlin zum Magischen Realisten, mit Klopstock als einzigem Vorl ufer. H lderlins Landschaft, der u eren Form nach eine Auslegung der Heidelberg-Ode von Strophe zu Strophe, bettet den Ertrag der Lekt re zugleich auf die knappe Weise einer dichten Beschreibung in die Geschichte der H lderlin-Philologie ein. Die Linie der Interpretationen Walter Benjamins, Peters Szondis und Theodor W. Adornos wird fortgesetzt. Der Begriff des Mythos, unter den man H lderlins Sp twerk noch heute gerne stellt, wird als unzureichend erkannt. Stattdessen wird, worin die poetischen, theologischen, philosophischen und politisch-revolution ren Dimensionen von H lderlins Werk zusammenflie en, unter einen Satz von Hugo Ball gestellt: Wo kein Sakrament existiert, ist keine Emp rung m glich. Ein Epilog ber die H lderlin-Lekt re Carl Schmitts beschlie t den Essay, der im Medium der H lderlin-Auslegung eine eigene Poetologie formuliert.