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Kirjailija

Tobias Keiling

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 4 kirjaa, julkaisuja vuosilta 2015-2026, suosituimpien joukossa Hermeneutisches Wissen. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

4 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 2015-2026.

Hermeneutisches Wissen

Hermeneutisches Wissen

Tobias Keiling

Mohr Siebeck
2026
nidottu
Ausgehend von Hans-Georg Gadamers eigener Kritik an Wahrheit und Methode entwickelt Tobias Keiling eine Hermeneutik ‚nach Gadamer'. Im Zentrum des ersten Teils steht die Frage, welches epistemische Selbstverständnis der Hermeneutik aus Gadamers Betonung des dialogischen und historischen Charakters von Verstehen folgt. Keiling nimmt Gettiers Kritik der Standardtheorie von Wissen und aktuelle Diskussionen um epistemische Tugenden auf, um Grundzüge einer spezifisch hermeneutischen Epistemologie zu skizzieren. Im zweiten Teil greift Keiling zentrale Positionen der Gegenwart auf: Gumbrechts Überlegungen zur Latenz von Sinn, Bredekamps Theorie des Bildakts und Boehms Bildhermeneutik lassen eine Theorie hermeneutischer Einbildungskraft hervortreten. Figal, Koch und Gabriel regen eine Neubestimmung des Verhältnisses von Hermeneutik und Realismus an. Im dritten Teil verdeutlichen Anwendungen Keiling Ansatz. Am Beispiel eines Gemäldes Gerhard Richters Betty lässt sich über die Ethik visueller Verletzlichkeit nachdenken. Bauten von Peter Zumthors und Alexander Schwarz erlauben das Verhältnis von Architektur und Geschichte zu bestimmen. In Auseinandersetzung mit Lear, Chakrabarty und Toadvine entwirft Tobias Keiling eine kritische Hermeneutik des Anthropozäns. Gadamers Hermeneutik, so zeigt sich, ist ebenso kritikwürdig wie unverzichtbar.
Konzepte der Muße

Konzepte der Muße

Jochen Gimmel; Tobias Keiling

Mohr Siebeck
2016
nidottu
Mit einem Leben in Muße ist das Versprechen eines selbstbestimmten und erfüllten Daseins verbunden. Dabei ist keineswegs klar, was Muße ausmacht. Durch die Unterscheidung von Arbeit und Freizeit allein ist das Spezifikum der Muße nicht zu fassen. Denn Muße ist 'mehr' und anderes als Freizeit - aber was ist das für ein Mehr? Was für ein Glück verspricht die Muße? Gibt es eine Freiheit, die sich nur in Muße realisiert?Der Band nähert sich dem Thema der Muße aus den disziplinären Perspektiven von Philosophie, Theologie, Soziologie, Psychologie und Medizin. Diese Perspektiven erschließen ein Feld von Konzepten, von denen her sich Muße verstehen lässt: Arbeit und Freizeit, Kontemplation, Gelassenheit und Achtsamkeit.
Seinsgeschichte und phänomenologischer Realismus
Heideggers Philosophie nach Sein und Zeit ist von dem Gedanken geprägt, dass Sein geschichtlich verstanden werden muss. Zugleich vertritt Heidegger aber etwa in Bauen Wohnen Denken und Das Ding die These, dass es einzelne Dinge sind, an denen die Welt erscheint. Wie diese beiden Überlegungen zusammengehen können, lässt sich nur in einer systematischen Interpretation erschließen. Heideggers Denken wird so als "phänomenologischer Realismus" verständlich. Tobias Keiling zeigt, wie sich dieser phänomenologische Realismus aus Heideggers Interpretationen von Kant und Hegel ergibt und sich auf die Phänomenologie Husserls zurückbezieht. Einleitend wird die Bedeutung von Heideggers Denken in aktuellen Debatten um einen metaphysischen Realismus verortet. Im Gedanken, dass Dinge kulturelle Formationen erschließen, wird Heidegger auch zum Vordenker einer Diskussion um Dinglichkeit und Materialität in den Kulturwissenschaften.