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Kirjailija

Ulrich Alemann

Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 3 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1989-1995, suosituimpien joukossa Gesellschaft — Technik — Politik. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.

3 kirjaa

Kirjojen julkaisuhaarukka 1989-1995.

Grundlagen der Politikwissenschaft

Grundlagen der Politikwissenschaft

Ulrich Alemann

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1995
nidottu
Dieses Buch vermittelt ein Profil der Disziplin Politikwissenschaft und skizziert einen Grundriß des Faches. Es macht das Wechselverhältnis zwischen Politik und (Politik-) Wissenschaft anschaulich, stellt Politikwissenschaft als eine Sozialwissenschaft in den engen Austausch mit Nachbarwissenschaften und arbeitet dabei das Spezifische der Politikwissenschaft heraus. Dargestellt wird die Entwicklung des Faches Politikwissenschaft in Deutschland mit dem Schwerpunkt Bundesrepublik, und es werden Wurzeln aus dem 19. Jahrhundert und davor gezeigt. Der systematische Überblick wird aufgelockert durch die Wiedergabe einer Diskussion zwischen vier Fachvertretern über Rolle und Auftrag der Politikwissenschaft sowie durch 20 kurze Porträts von profilierten Professoren der Politikwissenschaft.
Gesellschaft — Technik — Politik

Gesellschaft — Technik — Politik

Ulrich Alemann; Herbert Schatz; Georg Simonis

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1989
nidottu
Wenn wir mit diesem Buch Technik, Gesellschaft und Politik für die politi­ sche Bildung thematisieren, so geht es uns um die Zusammenhänge, um die gegenseitigen Abhängigkeiten dieser drei Dimensionen. Unsere Grundthese ist, daß Technik, Gesellschaft und Politik voneinander abhängen und mitein­ ander verflochten sind. Sie dürfen auch in der Darstellung nicht isoliert werden. Der Versuch einer solchen integrierenden Betrachtungsweise ist keineswegs selbstverständlich. Bis in die 70er Jahre und teilweise bis heute wurde die These vom Determinismus des gesellschaftlichen Wandels durch technischen Fortschritt in den Vordergrund gestellt. Die Technik schreitet unaufhaltsam voran, die Gesellschaft muß sich anpassen, so lautete die Devise. Diese Ein­ bahnstraßensicht der technisch-gesellschaftlichen Entwicklung ist seit der in­ dustriellen Revolution, also seit 200 Jahren, tief verwurzelt. Nicht nur die Technik und die Technikwissenschaften, auch die Sozialwissenschaften hatten sich ganz dieser These verschrieben. Und zwar mit durchaus unterschiedli­ chem Vorzeichen: Technikkritiker sahen gesellschaftliche Werte durch techni­ schen Fortschritt gefährdet, Technikoptimisten erwarteten Wachstum und Wohlstand durch neue Technologien. Aber die These von der Technik als Mo­ tor der Gesellschaft ist genauso einseitig und irreführend wie die Gegenthese, daß die Politik oder die Techonologiepolitik die Technik dahin steuern kann, wohin sie will. Technik, Gesellschaft und Politik befinden sich in einem komplizierten ge­ genseitigen Abhängigkeitsverhältnis. Denn es sind nicht drei unverbundene Welten, oder drei selbständige Subsysteme, wie manche Sozialwissenschaftier sagen. Technik und Politik finden in der Gesellschaft statt, sind nicht anders als gesellschaftlichvermittelt denkbar.
Organisierte Interessen in der Bundesrepublik Deutschland

Organisierte Interessen in der Bundesrepublik Deutschland

Ulrich Alemann

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1989
nidottu
Am Ende dieses ersten Teils haben wir ein beträchtliches Pensum absolviert. Das erste Kapitel brachte uns den Einstieg in das Thema durch politische Kon­ troversen aus der Zeitungsberichterstattung. Der Streit um das Tempolimit von 100 km/h auf Bundesautobahnen, die internen Probleme auf einem Gewerk­ schaftsjugendkongreß sowie die Protestaktionen der Zahnarztverbände gegen­ über der Konzertierten Aktion im Gesundheitsweseil dienten als Illustrationen des alltäglichen Stoffes der lnteressenpolitik. Lesen Sie doch diese Fallbeispiele jetzt nach Kenntnis des Stoffes dieses Textes noch einmal nach. Sie werden er­ staunt sein, daß Sie die Einzelheiten der Fälle nun mit ganz anderen Augen be­ trachten werden. An diesen Einstieg in das Thema schlossen sich drei große weitere Schritte an. Der erste war die Definition unseres Gegenstandes. Das Kapitel begann mit einer Warnung, sich von Definitionen nicht allzuviel über das , ,Wesen" des For­ schungsgegenstandes zu versprechen. Erinnern Sie sich noch an den Unter­ schied zwischen "Nominaldefinition" und "Realdefinition"? Wrr hatten uns für die Nominaldefinition entschieden und im folgenden zunächst getrennt die Begriffe "Interesse" und "Organisation" näher in Augenschein genommen. Abschließend zum definitorischen Teil wurde dann versucht, die , ,organisierten Interessen" einzugrenzen als "freiwillig gebildete, soziale Einheiten mit be­ stimmten Zielen und arbeitsteiliger Gliederung (Organisationen), die indivi­ duelle, materielle und ideelle Interessen ihrer Mitglieder im Sinne von Bedürf­ nissen, Nutzen und Rechtfertigung zu verwirklichen suchen".