Kirjailija
Christa Wolf
Kirjat ja teokset yhdessä paikassa: 50 kirjaa, julkaisuja vuosilta 1979-2024, suosituimpien joukossa August. Vertaile teosten hintoja ja tarkista saatavuus suomalaisista kirjakaupoista.
50 kirjaa
Kirjojen julkaisuhaarukka 1979-2024.
Als Frau des Argonauten Jason lebt Medea in Korinth, wohin sie ihm aus ihrer Heimat Kolchis gefolgt ist. Im königlichen Palast Korinths gerät sie in ein Spiel aus Verleumdungen, Intrigen und Lügen. Der Kampf um die Macht steht im Mittelpunkt, und Medea soll als Sündenbock geopfert werden. Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin - hier wird diese Frauenfigur aus dem jahrtausendealten Mythos gelöst, das überkommene Bild revidiert. In ihrem Erfolgsroman erzählt Christa Wolf die Geschichte der Medea neu und entwirft das Porträt einer eigenwilligen, ungewöhnlichen Frau.
First published in 1963, in East Germany, They Divided the Sky tells the story of a young couple, living in the new, socialist, East Germany, whose relationship is tested to the extreme not only because of the political positions they gradually develop but, very concretely, by the Berlin Wall, which went up on August 13, 1961. The story is set in 1960 and 1961, a moment of high political cold war tension between the East Bloc and the West, a time when many thousands of people were leaving the young German Democratic Republic (the GDR) every day in order to seek better lives in West Germany, or escape the political ideology of the new country that promoted the "farmer and peasant" state over a state run by intellectuals or capitalists. The construction of the Wall put an end to this hemorrhaging of human capital, but separated families, friends, and lovers, for thirty years. The conflicts of the time permeate the relations between characters in the book at every level, and strongly affect the relationships that Rita, the protagonist, has not only with colleagues at work and at the teacher's college she attends, but also with her partner Manfred (an intellectual and academic) and his family. They also lead to an accident/attempted suicide that send her to hospital in a coma, and that provide the backdrop for the flashbacks that make up the narrative. Wolf's first full-length novel, published when she was thirty-five years old, was both a great literary success and a political scandal. Accused of having a 'decadent' attitude with regard to the new socialist Germany and deliberately misrepresenting the workers who are the foundation of this new state, Wolf survived a wave of political and other attacks after its publication. She went on to create a screenplay from the novel and participate in making the film version. More importantly, she went on to become the best-known East German writer of her generation, a writer who established an international reputation and never stopped working toward improving the socialist reality of the GDR.
Einen Sommer auf dem mecklenburgischen Land erlebt die Schriftstellerin Ellen, zusammen mit Familie und Freunden. Der gesellschaftliche Stillstand ist Ende der siebziger Jahre deutlich zu spüren, aber für die Dauer einiger weniger Monate, die in der Erinnerung einmalig und endlos scheinen, entsteht hier eine lebendige Gemeinschaft. Sommerstück ist die Geschichte eines Jahrhundertsommers und zugleich der Abgesang auf eine politische Utopie.
1960 nahm Christa Wolf ein ganz besonderes Tagebuch-Projekt in Angriff: Vierzig Jahre lang porträtierte sie jeden 27. September, notierte die Erlebnisse, Gedanken und Gefühle eines jeden dieser Tage. Entstanden ist eine erstaunliche persönliche Chronik, ein beeindruckendes Zeugnis ihrer Existenz als Autorin, als Frau, Mutter, als Bürgerin der DDR und schließlich der BRD.
Medea. Stimmen - Neubearbeitung. EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle
Christa Wolf; Alexandra Wölke
Schoeningh Verlag
2012
nidottu
Medea. Stimmen. EinFach Deutsch ... verstehen
Christa Wolf; Alexandra Wölke
Schoeningh Verlag
2011
nidottu
Der morgendliche Blick durch die Vorhänge zeigt es: Wieder steht das Auto mit den unauffälligen Männern von der Stasi vor der Tür. Die Ich-Erzählerin, eine Schriftstellerin aus Ostberlin, weiß sich unter ständiger Beobachtung, in ihrer Wohnung, beim Telefonieren, auf dem Weg zu einer Lesung. Doch am Ende dieses Tages werden sich auch Lücken im System gezeigt haben, die Anlaß zu Hoffnung geben.
Im Frühling 1986, auf dem mecklenburgischen Land, sind die Blüten an den Kirschbäumen förmlich explodiert - aber das Wort vom Explodieren wagt man nicht einmal mehr zu denken, seit die Nachricht sich verbreitet: Im Kernreaktor von Tschernobyl hat eine Explosion stattgefunden. Und während die Erzählerin den stündlichen Warnungen im Radio lauscht, muß sich ihr Bruder einer riskanten Gehirnoperation unterziehen. Zwei Störfälle, eine kollektive und eine individuelle Katastrophe, an einem Tag: Christa Wolfs Erzählung schildert den Einbruch des Unfaßbaren in das menschliche Leben, entfesselte Kräfte, über die wir keine Kontrolle mehr haben.
Es war ein spektakuläres Ereignis, als Christa Wolf 1982 an der Frankfurter Johann Wolfgang von Goethe-Universität ihre Poetik-Vorlesungen hielt. Sie entwirft ein dichtes Gewebe aus literarischem Text und poetologischer Reflexion. Im Anschluß an die Poetik-Vorlesungen veröffentlicht Christa Wolf ihren Welterfolg Kassandra.
Der Band versammelt die großen Erzählungen Christa Wolfs aus der Zeit zwischen 1960 und 1980 : von ihrer ersten Prosaveröffentlichung Moskauer Novelle, einer Liebesgeschichte zwischen einer Deutschen und einem Russen, über Juninachmittag bis zu Selbstversuch. Auch die Protagonistin dieser vieldiskutierten Erzählung handelt im Namen der Liebe - ebenso wie im Dienste der Forschung -, als sie in den wissenschaftlichen Versuch einwilligt, sich in einen Mann verwandeln zu lassen.
In Kassandra greift Christa Wolf auf einen Mythos des abländischen Patriarchats zurück, den Trojanischen Krieg. Währ Kassandra, die Seherin, auf dem Beutewagen des Agamemnon sitzt, überdenkt sie noch einmal ihr Leben. Mit ihrem Ringen um Autonomie legt sie Zeugnis ab von weiblicher Erfahrung in der Geschichte.
Wie versetzt man sich in die eigene Kindheit zurück, wie stellt man die eigene Lebensgeschichte dar? In Kindheitsmuster entwickelt Christa Wolf eine neue Art des autobiographischen Schreibens. Sie erzählt von Nelly Jordan, die in den Jahren zwischen 1933 und 1947 heranwächst und Krieg und Flucht erlebt, aber auch von der erwachsenen Frau, die Jahrzehnte später an einem heißen Sommertag ihre nun polnische Heimatstadt besucht und sich an das Kind erinnert, das sie einmal war.
Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorz?w Wielkopolski), lebt in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg- Büchner-Preis und dem Deutschen Bücherpreis für ihr Gesamtwerk, ausgezeichnet.