Kompetenzanalysen ALS Quelle Für Wertschöpfung Im Umgang Mit Undurchsichtigen Zusammenhängen: Megatrend Digitalisierung Macht VOR Keinem Arbeitsplatz
Jorg Becker
Independently Published
2019
nidottu
Wandel ist ein st ndiges Flie en von Umgestaltung und ist nicht die Folge irgendeiner Kraft, sondern eine nahezu nat rliche Tendenz, die allen Dingen und Situationen schon von Vornherein innezuwohnen scheint. Genauso wie das Rationale und das Intuitive komplement re, sich erg nzenden Formen des Denkens sind. Viele Probleme haben ihre Ursache darin, dass sich das Ausbalancieren zwischen Denken und F hlen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen nicht (mehr) im Gleichgewicht befindet. F r eine Kompetenzanalyse sind alle Ph nomene miteinander verbunden und voneinander abh ngig. Man hat ein integriertes Ganzes vor sich, wenn dessen Eigenschaften nicht mehr auf die seiner Teile reduziert werden k nnen. Man k nnte meinen, Komplexe dadurch verstehen zu k nnen, wenn man sie auf ihre Grundbausteine reduziert und nach dem Mechanismus sucht, der diese Einzelteile zusammenwirken l sst. Jedes Personalproblem findet im eigenen spezifischen Umfeld statt und folgt eigenen Gesetzen und Regeln. Der Arbeitsalltag wird von einer Zusammenarbeit ber funktionale und geographische Grenzen hinweg (Kollaboration) gepr gt. Lebenslanges Lernen und Lernen am Arbeitsplatz werden von der Ausnahme zum Normalfall und essentiellen Baustein der Arbeitswelt. Soziale Netzwerke treiben die Interaktion voran und b ndeln ber gemeinsam genutzte digitale Plattformen das kollektive Wissen. Die Grenzen zwischen Lernen und Arbeiten flie en ineinander, kontinuierliche Weiterbildung ist f r die Zukunft eine Kernanforderung. Alle Akteure sehen sich einem st rkeren Druck zu mehr Flexibilit t ausgesetzt. Die durch Digitalisierung maximierten M glichkeiten stellen die Gesellschaft vor neue Anforderungen. Denn vernetzte Lebensweisen sind nicht nur flexibel und grenz berschreitend, sondern auch anspruchsvoll (anstrengend). Vernetzung macht die Welt nicht nur schneller, sonder auch komplexer. Diese digitalisierte Welt kann man nur richtig verstehen, wenn man lernt, selbst komplexer (vernetzter) zu denken. Die Vernetzung muss man als sozialen Wandlungsprozess (der neue Verbindungen und Beziehungen schafft) begreifen, man braucht eine neue Perspektive, so etwas wie einen "synthetischen Blick" des ganzheitlichen Denkens.